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DWD warnt vor schwerem Gewitter in Teilen des Landkreises Rosenheim

Starkregen, Sturmböen und Hagel

DWD warnt vor schwerem Gewitter in Teilen des Landkreises Rosenheim

Landkreis Rosenheim – Der DWD veröffentlichte am Sonntagabend (26. September) eine amtliche …
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Neue Initiative

In der Corona-Pandemie sind Senioren besonders einsam - Rimstinger „Telefon-Engel“ helfen

Eine Seniorin hält einen Telefonhörer – für viele ältere Menschen gerade eine der wenigen Kontaktmöglichkeiten. Die „Telefon-Engel“ aus Rimsting wollen ein offenes Ohr für Senioren haben.
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Eine Seniorin hält einen Telefonhörer – für viele ältere Menschen gerade eine der wenigen Kontaktmöglichkeiten. Die „Telefon-Engel“ aus Rimsting wollen ein offenes Ohr für Senioren haben.
  • Elisabeth Sennhenn
    VonElisabeth Sennhenn
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Eine neue Initiative aus Rimsting bietet Senioren vertrauliche Gespräche an. „Telefon-Engel“ nehmen sich dabei Zeit für die Anrufer und versuchen so, die Einsamkeit in Coronazeiten zu lindern. Ein Münchener Verein ist mit diesem Modell erfolgreich.

Rimsting – Seit nun gut einem Jahr belastet das Corona-Virus mit seinen Maßnahmen den Alltag, verbunden mit oft einschneidenden Einschränkungen. Um die Gesundheit zu schützen, muss sorgsam Abstand gehalten werden – und dabei gehen die so wichtigen sozialen Kontakte verloren. Besonders fehlen jetzt gegenseitige Besuche und Gespräche mit dem Nachbarn oder Bekannten. Bewohner von Alten- und Pflegeheimen werden, aus Angst vor Ansteckung, isoliert und nehmen sogar teils die Mahlzeiten einsam im Zimmer zu sich.

Farbe in den Alltag bringen

„Alleinstehende Senioren leiden besonders unter dieser Situation“, dachte sich Karin Berka vom Sozialamt der Gemeinde Rimsting. Dann hörte sie von den „Telefon-Engeln“, die andernorts bereits Senioren Zeit am Hörer schenken. Berka wandte sich mit der Idee an Rimstings Seniorenbeauftragten Wolfgang Riepertinger, der sich begeistert zeigte: „Was jetzt fehlt, sind beruhigende Worte und ein offenes Ohr, damit der Lebensmut erhalten bleibt; eben Gespräche von Mensch zu Mensch.“

Nun soll es die „Telefon-Engel“ auch in Rimsting geben.

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Sie wollen ehrenamtlich helfen und Senioren eine Möglichkeit bieten, wieder etwas Farbe in den Alltag zu bringen.

Der „Telefon-Engel“ hört zu, spricht mit dem Anrufer über alles, was ihn bewegt, und nimmt sich Zeit für diesen. „Alle Gespräche unterliegen der Vertraulichkeit und der Anrufer kann ganz anonym bleiben, wenn er das möchte“, so Riepertinger. Es brauche keinen bestimmten Anlass, um zum Hörer zu greifen – jeder dürfe sich mit seinem individuellen Gesprächsbedarf melden. Wenn das Angebot angenommen wird, stellt man sich vor, die Aktion auch unabhängig von Corona weiterlaufen zu lassen.

Mehr Themen aus Rimsting finden Sie auf dieser Seite.

Freiwillige gesucht

Erfolgreich mit dieser Idee ist beispielsweise der Münchener Verein Retla, der voriges Jahr die „Telefon-Engel“-Aktion startete und dafür auch prominente „Engel“ wie die Schauspieler Michaela May und Elmar Wepper gewinnen konnte. Auch Retla macht das Angebot mittlerweile unabhängig von Corona, und hat für die weitere Zukunft bislang mehrere Hundert Telefonpatenschaften arrangiert.

Riepertinger selbst ist in Rimsting der erste „Telefon-Engel“ und freut sich, wenn sich noch andere Freiwillige anschließen, auch gern eine Frau – falls dies von den Anrufern einmal gewünscht sein sollte.

Kontakt für Anrufer: Wolfgang Riepertinger, Telefon 08051/4524. sen

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