Tekturantrag für Spänesilo genehmigt

Bernau – Einstimmig genehmigten die Bernauer Gemeinderäte in ihrer jüngsten Sitzung den Tekturantrag für das Heizhaus mit Spänesilo bei einem Gewerbebetrieb an der A 8.

Der Bauantrag wurde inzwischen vom Landratsamt genehmigt und die Bodenplatte sei „schon da“. Nun aber brauche es, so Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber (CSU), eine Tektur für das unterirdische Heizhaus mit oberirdischem Spänesilo mit einer Wandhöhe von zwölf Metern und einem technischen Aufsatz von zusätzlich eineinhalb Metern. Der Silobereich müsse technisch zwingend oberirdisch errichtet werden. Rudi Schuster als Bauwerber und Patrick Schwab, Projektleiter von Schuster Hoteleinrichtungen, erläuterten den Tekturantrag näher. So sei die Technik zwar nach wie vor unterirdisch, aber der Aufsatz, ein sogenannter Zyklon, müsse wegen des Untergrundwassers höher liegen. Der Bebauungsplan lasse eine Aufsatzhöhe von 1,5 Metern zu, diese müsse aber aus Sicherheitsgründen bei vier Metern liegen. Auf Nachfragen Pia Ostlers (Grüne) und Peter Pertls (CSU), erklärte Schwab, dass nur das Bauteil höher liege. Der Kamin liege außerhalb des Silos und sei nach der A 8-Seite hin ausgerichtet. Ohne weitere Nachfragen genehmigten die Gemeinderäte den Tekturantrag für das Heizhaus mit Spänesilo in Bezug auf den Aufbau des Silos. elk

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