Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Technischer Geniestreich

Der Plan zur Priener Turmverschiebung.
+
Der Plan zur Priener Turmverschiebung.
  • Ulrich Nathen-Berger
    VonUlrich Nathen-Berger
    schließen

Prien – Ein technisches Bravourstück des Jahres 1736, das weit über den Chiemgau hinaus Aufsehen erregte, war die Priener Turmverschiebung.

Spätestens seit dem 15. Jahrhundert besaß der Turm der Pfarrkirche einen gotischen Spitzhelm mit vier Seitengiebeln. 1709 sollte dieser Helm erneuert werden. Der damit beauftragte Zimmermeister Christian Raab (1687 - 1768) aus dem kleinen Weiler Achthal bei Hirnsberg legte verschiedene Entwürfe vor, darunter auch welche in den damals modernen Kuppelformen. Man entschied sich jedoch laut neuem Heimatbuch (im Rathaus erhältlich) für einen Spitzhelm. Weiter heißt es: „Nachdem die Kirche 1736 nach Westen verlängert wurde, stand der alte gotische Turmunterbau, mit dem Helm von 1709, nun mitten im neuen Kirchenschiff. Raab erbot sich, den rund 40 Meter hohen Spitzhelm unzerlegt auf Walzen vom alten auf den neuen Turmunterbau zu versetzen. Kopien zeitgenössischer Zeichnungen überliefern das vielbewunderte und waghalsige technische Meisterstück.“ul

Mehr zum Thema