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Diego Maradona ist tot - Verband bestätigt: Fußball-Ikone mit 60 Jahren verstorben

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KNEIPP-VEREIN PRIEN

Team ersetzt Vorstandschaft

Den Teamvorstand, die neue Führungsmannschaft, bilden (von links) Edith Miczka, Hilla Waltenbauer, Silvia Bauer, Gaby Rau, Christiane Möhner, Wolfgang Agurks, Ulrike Agurks und Christa Lucas. Nicht auf unserem Bild ist Ana Wäsler. Berger
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Den Teamvorstand, die neue Führungsmannschaft, bilden (von links) Edith Miczka, Hilla Waltenbauer, Silvia Bauer, Gaby Rau, Christiane Möhner, Wolfgang Agurks, Ulrike Agurks und Christa Lucas. Nicht auf unserem Bild ist Ana Wäsler. Berger

Prien – Der Kneipp-Verein Prien hat in seiner Mitgliederversammlung im „Bayerischen Hof“ die Weichen für die Zukunft gestellt: Künftig führt nicht mehr ein Vorstand alter Prägung den Verein, sondern stattdessen ein Team neuer Art.

Vorsitzender Dr. Karl-Heinz Jochum hieß die Teilnehmer willkommen. In einem Rückblick auf die Vereinsgeschichte erinnerte er an Dr. Herbert Matusczyk (1909 bis 1996), das ärztliche Gründungsmitglied des Kneipp-Vereins Prien. Dr. Matusczyk sei für den seinerzeit aufstrebenden Kneipp- und Luftkurort Prien von großer Bedeutung gewesen.

Zweite Vorsitzende Gaby Rau gab einen kurzen Rückblick auf besondere Veranstaltungen des Vorjahrs. Wie immer mit großem Interesse erwartet, folgte der Kassenbericht über das abgelaufene Geschäftsjahr, erstellt von Schatzmeisterin Ana Wäsler. Den erfolgreichen Abschluss mit einer schwarzen Zahl begrüßten die Mitglieder.

Aufmerksam, kritisch und konstruktiv verfolgten sie die Vorstellung der neuen Satzung. Sie war auf die vom Kneipp-Bund angeregte moderne Führungsstruktur eines Teamvorstandes zugeschnitten, eine Abkehr von der klassischen Vorstandsstruktur mit Erstem und Zweitem Vorsitzendem, Schatzmeister und Schriftführer, beraten von einem Beirat.

Verein verteilt Aufgaben auf mehrere Schultern

Die vorrangigen Vorteile eines Teamvorstandes sind, dass Pflichten, Verantwortungen und Aufgaben auf mehrere Schultern verteilt werden, und eine Geschäftsordnung, die der Vorstand sich gibt, das Innenverhältnis regelt, Finanzen, Ziele, Strategien und Umsetzungen dezidiert vorgibt sowie die Funktionen der einzelnen Vorstandsmitglieder festhält.

Die neue Satzung wurde in der Versammlung vorschriftsgemäß vorgelesen, die Änderungen gegenüber der bisherigen mündlich herausgestellt und der Inhalt in lebhafter Diskussion erörtert. Mit deutlich mehr als der geforderten Dreiviertelmehrheit erfolgte die Verabschiedung.

Danach stellten sich die neun Kandidaten für den Teamvorstand vor. Sie rekrutieren sich aus drei Mitgliedern des bisherigen Vorstands und fünf Mitgliedern des vormaligen Beirats. Neu gewonnen werden konnte Edith Miczka. Sie ist Fachärztin für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren und Homöopathie und führt eine ärztliche Naturheilpraxis in Bad Endorf.

Den Teamvorstand bilden Ulrike und Wolfgang Agurks, Silvia Bauer, Christa Lucas, Edith Miczka, Christiane Möhner, Gaby Rau, Ana Wäsler und Hilla Waltenbauer. Alle Mitglieder haben künftig eine gleichberechtigte Stimme und sind einzelvertretungsberechtigt, einen Sprecher gibt es nicht. Den Teamvorstand wählten die Mitglieder einstimmig, ebenso die beiden neuen Kassenprüfer.

Verein ernennt zwei neue Ehrenmitglieder

Dr. Jochum war nach jahrzehntelangem Vorstandsvorsitz nicht mehr zur Wahl angetreten. Der neu gewählte Teamvorstand stellte den Antrag, ihn zum Ehrenmitglied zu wählen, ebenso Anneliese Pichler, die lange Jahre dem Verein als Schriftführerin diente und im Beirat sehr engagiert war. Mit großem Beifall wurde der Antrag auf Ernennung der beiden Ehrenmitglieder von der Versammlung angenommen.

Ein besonderes Lob galt den Mitgliedern, die dem Verein schon viele Jahre die Treue halten und nun mit Urkunde, Ehrennadel, einem Kräutertopf, dem gesunden Kneippbrot und kräftigem Beifall geehrt wurden.

Der lange Sitzungsabend endete mit der Information über die Jahresfahrt im Juni. Auf eine Vorschau auf das bereits angelaufene Veranstaltungsjahr 2017 wurde aus Zeitgründen verzichtet, da alles der Veranstaltungsbroschüre des Vereins und der lokalen Presse zu entnehmen ist. re

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