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Echter Taktstock gespendet

Edler Tambourstab statt Besenstil: Blaskapelle Staudach-Egerndach wird sehnlicher Wunsch erfüllt

Riesenfreude bei der Staudach-EgerndacherBlasmusik: Bernhard Koller (Zweiter von rechts), Vorsitzender des Veteranenvereins, überreichte Lisa Perl (vorne Mitte) den neuen Tambourstab. Bei der Übergabe dabei (von links) Jugendleiterin Elisabeth Schmidt, Schriftführerin Regina Hildebrand, Zweiter Vorsitzender Franz Heigenhauser und Kassier Georg Angerer.
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Riesenfreude bei der Staudach-EgerndacherBlasmusik: Bernhard Koller (Zweiter von rechts), Vorsitzender des Veteranenvereins, überreichte Lisa Perl (vorne Mitte) den neuen Tambourstab. Bei der Übergabe dabei (von links) Jugendleiterin Elisabeth Schmidt, Schriftführerin Regina Hildebrand, Zweiter Vorsitzender Franz Heigenhauser und Kassier Georg Angerer.
  • vonTamara Eder
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Musikverein hatte Sponsor für die Anschaffung gesucht: Die Staudach-Egerndacher Veteranen schenken der Blaskapelle einen neuen Tambourstab.

Staudach-Egerndach – Einen großen Wunsch der Staudach-Egerndacher Blasmusik hat die örtliche Krieger- und Soldatenkameradschaft jetzt erfüllt: Der Veteranenverein spendierte den Musikern einen edlen Tambourstab. Bernhard Koller, Franz Heigenhauser und Gerog Angerer überreichten den neuen Taktstock.

Blaskapelle mit Besenstiel angeführt

„Wir hatten beobachtet, dass die Blaskapelle mit einem Besenstil als Tambourstab angeführt wurde“, sagte Bernhard Koller, Vorsitzender der Veteranen, unserer Zeitung.

Deshalb hatte der noch junge Musikverein einen Sponsor für die Anschaffung gesucht. In einer Ausschusssitzung der Kameradschaft wurde dies diskutiert, so Koller und der Veteranenverein entschied sich, hier zu helfen.

Der neue Stab kostet 650 Euro

Denn auch die Kameradschaft habe bei ihrer Sponsorensuche zur Anschaffung der neuen Fahne entsprechende Hilfe bekommen. „Dank der umsichtigen Haushaltsführung unseres Kassiers Georg Angerer war es uns möglich, dem Musikverein diesen Stab mit Kosten von 650 Euro zu schenken“, erklärte Koller. Schließlich spiele die Kapelle für den ganzen Ort auf und unterstütze auch die Krieger- und Soldatenkameradschaft.

Lisa Perl wird diesen Tambourstab künftig beim Marschieren in den Händen halten und die Kapelle damit anführen. Das Führen mit dem Stab müsse allerdings gelernt sein, sagte sie unserer Zeitung.

Im Tambourkurs Signale gelernt

Sie habe bereits einen Tambourkurs absolviert, um zu lernen, welche Kommandos mit dem Stab gegeben werden. „Ragt die Spitze nach oben, signalisiert dies den Musikern, loszumarschieren. Sobald die Kugel nach oben zeigt, beginnt die Kapelle, zu spielen“, erklärte Perl. Dies seien nur zwei der vielen Signale, die sie als Tambourmeisterin vorgebe. Nun müsse mit den Musikern noch das Marschieren und ihr Folgen der Stabanweisungen geprobt werden.

Perl: „Aufgrund der Corona-Bestimmungen was dies bislang nicht möglich.“Jugendleiterin Elisabeth Schmidt informierte, dass die Kapelle trotz Corona weiter geprobt habe, wenn auch nur digital und sich bald auf Auftritte freue. Amüsiert erinnerte sie sich an einen Auftritt der Kapelle, „bei dem der Besenstil mit einer Gartenkugel gekrönt wurde“.

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Lisa Perl ist begeistert vom neuen Tambourstab. Die Kapelle habe die Ausführung selbst auswählen dürfen. „Der Stab liegt gut in der Hand, ist nicht zu schwer und wunderschön gearbeitet. Die Kordel ist in weiß-blau gehalten und harmoniert hervorragend mit der Vereinstracht.“

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