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GEMEINDERAT BERNAU VERABSCHIEDET NEUE SATZUNG

Strandbad beim Chiemseepark Bernau-Felden derzeit nur auf eigene Haftung zu nutzen

  • Tanja Weichold
    VonTanja Weichold
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Bei der Gegenstimme von Michaela Leidel (BL) erließ der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung eine neue Benutzungssatzung für den Chiemseepark Bernau-Felden. Laut Zweitem Bürgermeister Gerhard Jell (CSU) sieht dies das Sicherheitskonzept vor.

Bernau – Bei der Gegenstimme von Michaela Leidel (BL) erließ der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung eine neue Benutzungssatzung für den Chiemseepark Bernau-Felden. Laut Zweitem Bürgermeister Gerhard Jell (CSU) sieht dies das Sicherheitskonzept vor. Damit wird die vorherige Satzung aus dem Jahr 2013 ersetzt.

Rathaus-Geschäftsleiterin Irmgard Daxlberger erklärte, dass im Lageplan nun die verschiedenen Bereiche eingezeichnet sind. Wie berichtet gibt es aus Haftungsgründen künftig einen eindeutig gekennzeichneten überwachten und einen nicht von der Badeaufsich überwachten Bereich. Der überwachte Bereich umfasst das Freizeitgelände und das Strandbad.

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Momentan seien alle Einrichtungen im Strandbad gesperrt und der Bereich sei als Badestelle gekennzeichnet. Das heißt, die Besucher sind selbst für ihre Sicherheit verantwortlich. Matthias Vieweger (CSU) warf ein, dass der Badesteg zwar versperrt sei, sie aber von den Badegästen überwunden und der Steg trotzdem genutzt werde. Er nannte dies gefährlich.

Daxlberger äußerte Verständnis für die Leute, die die Absperrung nicht verstünden. Sie wisse aber nicht, wie das anders gelöst werden könne. Coronabedingt könnten die Vorschriften wie das Erfassen der Besucher-Daten personell momentan nicht eingehalten werden. Die Gemeinde müsse sich aus der Haftung ziehen, deshalb die gesperrten Einrichtungen und in Folge die Kennzeichnung als Badeplatz.

Gäste stehen vor der Absperrung

Michaela Leidel wollte sich in Ruhe durchlesen können, was geändert worden war, wie sie sagt. Daxlberger entgegnete, dies seien nur kleinere redaktionelle Änderungen gewesen. „Wer bestimmt, was Kleinigkeiten sind?“, war darauf die Antwort von Leidel.

Vieweger schaltete sich ein mit den Worten: „Ich kann dich beruhigen, es sind wirklich nur Kleinigkeiten. Es geht darum, dass die Polizei durch die Satzung eine Möglichkeit hätte, einzugreifen.“

Pia Ostler (Grüne) nannte die ganzen Schilder „paradox“. „Da kommen Gäste aus Nordrhein-Westfalen auf Urlaub hierher und dürfen nix.“

Zweiter Bürgermeister Jell hakte ein und sagte: „Das tut uns für alle Leid, das macht keiner gerne.“ Die vorherige Satzung aus dem Jahr 2013 wird durch den Beschluss ersetzt.

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