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FÖRDERUNG VON KULTUR, SOZIALEM, SPORT UND HEIMATPFLEGE

Stiftung Bernau wirtschaftet gut

  • Tanja Weichold
    VonTanja Weichold
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Ferdinand Thalhammer legte dem Bernauer Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung den Jahresbericht der Stiftung Bernau vor. Der Beiratsvorsitzende berichtet von einem Gesamtüberschuss von fast 13000 Euro. Ein Beschluss war nicht zu treffen.

Bernau – Die Stiftung Bernau gibt es seit dem Jahr 2011, vorausgegangen war ab dem Jahr 2006 eine gemeinnützige GmbH. Laut Internetseite der Gemeindefördert die Stiftung in Bernau das kulturelle Leben, mildtätige Einrichtungen und Personen, Jugendarbeit, Sport sowie Dorfgestaltung, Heimatpflege und -kunde.

Im Jahr 2017 habe die Stiftung neben 60 000 Euro Kapital eine Wohnung im Wert von etwa 300 000 Euro geerbt. Jährlich werden Spenden und Zinserträge für dieStiftungszwecke ausgeschüttet.

Spenden, Zins- und Mieteinnahmen

Thalhammer, früher selbst Gemeinderat, informierte am Donnerstagabend im Sitzungssaal über die Zahlen vom vergangenen Jahr. In diesem Bericht sind Spenden in Höhe von 31 000 Euro aufgelistet. Hinzu kamen Zinseinnahmen, Kursgewinne und Mieteinahmen.

Im Jugendbereich gab die Stiftung laut Thalhammers Liste 4700 Euro aus, für die Kulturförderung 15 000 Euro und für sonstige soziale Zwecke 3750 Euro. Nach Abzug aller weiteren Kosten blieben unter dem Strich die knapp 13000 Euro als Überschuss.

Guter Grundstock dank Erbschaft

Das Vermögen der Stiftung beläuft sich mit der Eigentumswohnung in der Lärchenstraße, Wertpapieren, Sparanlagen und Bargeld auf knapp 615 000 Euro. Ein großer Teil geht auf Erbschaften zurück. Abgezogen wurden Rückstellungen in Höhe von 31 500 Euro.

Rücklagen werden gebildet für die Renovierung der Wohnung in der Lärchenstraße, für den Zuschuss zum Bau einer Senioren-Tagesstätte an die Ökumenische Kranken- und Bürgerhilfe Bernau sowie für einen Brunnen am Rathaus.

Antrag auf Lautsprecheranlage

Gemeinderat Peter Pertl (CSU) merkte bei dem Bericht an, dass die Gemeinde coronabedingt dringend eine Lautsprecheranlage benötige. Thalhammer sagte zu, dies als Antrag mit in den Ausschuss zu nehmen. Am Ende sagte er, dass er weiterhin auf Spenden für die Stiftung hoffe, die gemäß dem Zweck der Stiftung sofort ausgegeben werden können.

Zweiter Bürgermeister Gerhard Jell (CSU) dankte Thalhammer für seinen Bericht und bat die Stiftung, in diesem Sinne weiterzumachen.

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