Steg am Tüttensee bei Grabenstätt wird vermisst

Hier am nordwestlichen Ufer des Tüttensees befand sich viele Jahre ein Steg, der sich insbesondere bei älteren Badegästen großer Beliebtheit erfreute, da sie dort sicher ins Wasser gehen konnten. Infolge eines Sturmschadens musste er allerdings abgebaut werden. .
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Hier am nordwestlichen Ufer des Tüttensees befand sich viele Jahre ein Steg, der sich insbesondere bei älteren Badegästen großer Beliebtheit erfreute, da sie dort sicher ins Wasser gehen konnten. Infolge eines Sturmschadens musste er allerdings abgebaut werden. .
  • vonMarkus Müller
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Die Einstiegshilfe für Badegäste hat der Sturm zerstört. Der Grabenstätter Gemeinderat diskutierte jetzt, eine. Alternative. Ein neuer Steg wird es wohl nicht.

Grabenstätt – Thematisiert wurde in der jüngsten Gemeinderatssitzung der wegen Sturmschäden entfernte erste Steg im nordwestlichen Bereich des Tüttensees, unweit des neuen Parkplatzes. „Der Steg geht ab, gerade ältere Mitbürger haben sich dort beim Einstieg ins Wasser stets sehr sicher und wohl gefühlt“, so Dr. Martin Brunnhuber (Bürgergruppe).

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Gemeinde haftet für Unfälle am Steg

Auch Kinder hätten sich dort immer sehr gern aufgehalten, meinte Rektorin Josephine Brunnhuber (Freie Wähler). Bereits vor einigen Wochen hatte Bürgermeister Gerhard Wirnshofer (Bürgergruppe/FW) klargestellt, dass man als Gemeinde vorerst keinen neuen Steg bauen lassen werde, da man dann bei einem möglichen Unfall in Haftung genommen werden könnte.

Rechtliche Lage klären

Man müsse sich zu hundert Prozent rechtlich absichern und werde ein entsprechendes Gutachten erstellen lassen, was aber Zeit benötige, so der Rathauschef in der jüngsten Ratssitzung. Abgesehen davon müsste auch der Bau einer alternativ angedachten Einstiegshilfe erst mit dem Grundstückseigentümer abgeklärt werden. Deren bauliche Umsetzung könnte frühestens 2021 erfolgen, so Wirnshofer. Auf die Frage von Josef Austermayer (Freie Wähler), wie es mit dem von der Gemeinde in Auftrag gegebenen Hochwasserkonzept für den Mühlbach und das Pfarrerbacherl in Grabenstätt aussehe, erwiderte der Rathauschef, dass erste Ergebnisse aus den hydrologischen Untersuchungen von den Fachbehörden gerade geprüft würden.

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„Am Chiemsee-Radrundweg könnten wir ein Miniatur-Ortsschild aufstellen, damit die Radtouristen auch wissen, in welcher Gemeinde sie sich befinden“, regte Robert Muggenhamer (Bürgergruppe) an. Er bezog sich dabei auf ein Schild der Nachbargemeinde Übersee, im Bereich der Rothgraben-Brücke . Beschlüsse wurden auf dieser Sitzung nicht gefasst.

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