Stefan Schneider bleibt Vorsitzender des Ökomodells Achental

Zurück zur traditionellen Gewinnung von Wildheu mit Hilfe moderner Maschinen. Das „Bergmähder Projekt“ will die Biodiversität am Hochgern schützen.
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Zurück zur traditionellen Gewinnung von Wildheu mit Hilfe moderner Maschinen. Das „Bergmähder Projekt“ will die Biodiversität am Hochgern schützen.

Unterwössen –. Mit der Mitgliederversammlung erhielt der Gesamtvorstand des Ökomodells Achental seine Form für diese Periode.

Schon mit den Kommunalwahlen bekam das Gremium ein „frisches“ Gesicht, als mit Eberhard Bauerdick aus Übersee, Martina Gaukler aus Staudach-Egerndach, Matthias Schlechter aus Reit im Winkl und Gerhard Wirnshofer aus Grabenstätt neue Bürgermeister einrückten. Die Marktgemeinde Grassau hatte den ehemaligen Gebietsbetreuer des Ökomodells Stefan Kattari zum Bürgermeister gewählt.

Zur Neuwahl in der Mitgliederversammlung unter Leitung des Geschäftsführers des Ökomodells Wolfgang Wimmer gab es auf Vorschläge aus der Runde der 21 Versammlungsteilnehmer ausschließlich Wiederwahlen. Die Anwesenden bestätigten Stefan Schneider als Vorsitzenden und Andreas Scheck als Zweiten Vorsitzenden. Schatzmeister bleibt Ludwig Entfellner.

Aus dem Kreis der ursprünglich sieben Beisitzer stellte sich Jürgen Branz aus Marquartstein nicht mehr zur Wahl. Kattari aus Grass au ist als Bürgermeister im Gesamtvorstand – er fungiert nicht mehr als Beisitzer. In der Runde verblieben die noch vorhandenen und satzungsgemäß vorgesehenen fünf Beisitzer mit Hans Maier aus Übersee, Dr. Hans-Jürgen Grabmüller aus Grassau, Barthl Irlinger aus Unterwössen sowie der Schlechinger Engelbert Pletsch acher und Paul Höglmüller aus Marquartstein. Rechnungsprüfer sind weiterhin Hans-Michael Heser und Michael Scheck.

Einen Blick in ihre Vereinszukunft warfen die Mitglieder im Anschluss mit der Vorstellung des neuen „Bergmähder Projektes“ am Hochgern. Diplom-Biologe Markus Sichler und Almfachberater Christian Teget hoff berichteten in einem Lichtbildervortrag. Auslöser dieses Projektes ist ein Gutachten, das die Regierung von Oberbayern in Auftrag gab.

Hochgernein Hotspot

Wie aus diesem hervorging, ist der Hochgern mit seiner Südflanke und dem Hasenpoint ein Hotspot der Biodiversität in den östlichen bayerischen Alpen. Um zu verhindern, dass diese Flächen vergrasen, verfilzen und verbuschen, ist geplant, mit modernen Maschinen zur alten Wildheugewinnung zurückzukehren. Das soll den seltenen Pflanzen den Raum erhalten. „Es ist eine Chance“, sagte der Vorsitzende Schneider. th

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