Staudach-Egerndach: Zweitwohnungssteuer neu geregelt

Der Gemeinderat stimmte mit seinem Beschluss der neuen Satzung zur Zweitwohnungssteuer zu, welche nun auch in den anderen Achental-Gemeinden gilt.

Staudach-Egerndach – Wie Bürgermeisterin Martina Gaukler (CSU) ausführte, wurde die Berechnungsbasis der alten Satzung von 2005 im vergangenen Jahr von zwei bayerischen Gemeinden durch das Bundesverfassungsgericht gekippt. Somit sei eine wesentliche Änderung der Satzung erforderlich geworden. Mit Marquartstein, Unterwössen, Schleching und Reit im Winkl sei eine einheitliche Neufassung erarbeitet worden.

Der Vorteil liege darin, dass flächendeckend dieselben Bestimmungen gelten, so die Bürgermeisterin. In der Gemeinde gebe es aktuell rund 80 Zweitwohnsitze. Der Rat diskutierte die Höhe des Steuersatzes, wobei der stellvertretende Bürgermeister Peter Schwarz die Ansicht vertrat, sich in der Höhe von 15 Prozent den Achental-Gemeinden anzuschließen.

Das machte der Rat letztlich und gab ein einstimmiges Votum für die neue Satzung zur Zweitwohnungssteuer ab. mp

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