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Feiern nach zwei Jahren Corona-Pause

Reif für die Insel: Das bietet das Waikiki-Festival in Staudach-Egerndach

Die Besucher strömen seit 15 Jahrennach Staudach-Egerndach zum Waikiki-Festival.
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Die Besucher strömen seit 15 Jahrennach Staudach-Egerndach zum Waikiki-Festival.

Um am Waikiki-Beach zu feiern, muss niemand nach Honolulu reisen. Es reicht, nach Staudach-Egerndach zu kommen. Dort beginnt heute nach zwei Jahren Corona-Pause wieder das Waikiki-Festival. Diesmal mit einer Neuerung.

Von Tamara Eder und Jens Kirschner

Staudach-Egerndach – Am Freitag (8. Juli) und Samstag (9. Juli) bereitet die Jugendbewegung Staudach-Egerndach ein Strandgefühl auf dem Waikiki-Festival-Gelände östlich der Straße Maierfeld. Dafür sorgt der Sand, den die Veranstalter – wie schon in den Jahren zuvor – aufschütten lassen. Auch die Dekoration mit Bastmatten, Schilf und Surfbretter soll das Gefühl aufkommen lassen: Hawaii ist gar nicht so weit weg von Oberbayern.

„Wir saßen auf heißen Kohlen“

Zwei Jahre musste das hawaiianisch-bayerische Festival coronabedingt pausieren. „Wir saßen auf heißen Kohlen“, berichtet der Vorstand, der Staudach-Egerndacher Jugendbewegung, Bastian Starflinger. Für die Veranstaltung 2020 waren die Planungen schon abgeschlossen, die Bands gebucht.

„Dann kamen wir in die missliche Lage, dass wir allen wieder absagen mussten“, schildert Starflinger, wie die Coronapandemie Organisatoren und Fans einen Strich durch die Rechnung machte. Glücklicherweise habe der Verein jedoch genügend Rücklagen gesammelt, um diesen Rückschlag finanziell verkraften zu können.

Fans waren nicht sauer

Auch die Festival-Besucher seien der Jugendbewegung nicht gram gewesen. Zuschriften, welche den Veranstalter erreichten, hätten gezeigt: Die Leute hatten Verständnis für die Situation. Zudem: „Wir waren in der gleichen Lage wie jeder andere Veranstalter auch“, sagt Bastian Starflinger.

Aber die Zeit des Stillstands ist vorbei: Zwölf namhafte und weniger bekannte Bands sowie drei DJs und die Staudach-Egerndacher Blaskapelle hat die Jugendbewegung für dieses Wochenende verpflichtet, um boarisch-hawaiianische Stimmung aufkommen zu lassen. Die Bands am „Waikiki- Strand“ in der Nähe der Schule spielen am heutigen am Freitag ab 18 Uhr, das Festivalgelände bereits öffnet bereits um 15 Uhr. Auftreten werden „Heischneida“, „Baam Brass“, „Dis M“ und „Die Niachtn“. Am Samstag, 9. Juli, beginnen die Bands bereits um 15 Uhr. Auf der Bühne stehen dann „BGL Bunka Allstars“, „Status Seeker“, „Bamixwa“, „Noudick“, „Jonoi“, „Brew Berrymore“, „Los Brudalos“ und „Oimara“.

Campen auf dem Gelände

Mit rund 1000 Besuchern rechnet Bastian Starflinger: „Der Vorverkauf läuft gut“, berichtet er. Hinzu kommt in diesem Jahr die Gelegenheit, mit dem Zelt auf dem Festivalgelände zu campen. So muss niemand nach den Konzerten noch mit dem Auto nach Hause fahren. „Wir versuchen es dieses Jahr mal mit 100 Plätzen“, sagt er.

Der Zuspruch scheint den Veranstaltern recht zu geben: 75 Tickets mit Camping-Option habe man bereits verkauft. Für die Organisatoren bedeutete dieses erstmalige Angebot mehr Aufwand: Duschcontainer ordern, mehr Bauzäune aufstellen und einen 24-Stunden-Sicherheitsdienst organisieren.

Das ganze Dorf hilft mit

Wie es in Staudach-Egerndach üblich ist, hilft wieder das ganze Dorf mit und freut sich auf ein friedliches Festival mit vielen jungen Leuten. Angesichts der Tatsache, dass die Jugend zwei Jahre lang, still und brav, meist zu Hause bleiben und viele Entbehrungen hinnehmen musste, darf es durchaus auch einmal lauter werden. Natürlich sind ältere Semester willkommen. Karten gibt es an den Kassen vor Ort. Das Festival findet bei jeder Witterung statt.

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