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Haushalt im Gemeinderat

Staudach-Egerndach bleibt schuldenfrei

Schuldenfrei bleibt die Gemeinde Staudach-Egerndach.
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Schuldenfrei bleibt die Gemeinde Staudach-Egerndach.
  • VonTamara Eder
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Investitionen in die Infrastruktur, aber besonders für Kinder und Jugendliche stehen im Haushalt von Staudach-Egerndach. Wofür die kleine Gemeinde künftig ihr Geld ausgeben will.

Staudach-Egerndach – Einen soliden Haushaltsplan konnte Geschäftsleiter Florian Stephan in Vertretung der Kämmererin Karoline Speckbacher dem Gemeinderat vorstellen. Ohne Diskussion wurde dieser einstimmig angenommen.

Detailliert wurden sämtliche Posten, die sich in ihren Summen etwas verändert haben, erläutert. Unter anderem informierte Stephan über den Tausch von Haustür und Heizung im Rathaus mit rund 40.000 Euro. Hier seien die Förderungen bereits in Abzug gebracht. Auch für die Ausrüstung der Feuerwehr wurden 9000 Euro, darunter 5000 Euro für Feuerwehr-Führerscheine und Lehrgänge angesetzt. Für rund 17.000 Euro sollen die Schulhausfenster einen neuen Anstrich erhalten und auch eine Schaukel ersetzt werden. Die Umlage an den Schulverband konnte zunächst mit 130.000 Euro nur geschätzt werden. Hier wird noch auf das Ergebnis der Haushaltberatung des Schulverbands gewartet.

41.000 Euro Ausgaben für die Musikschule Grassau

An die Musikschule leistet die Gemeinde einen Beitrag von 41.000 Euro. Wie wichtig der Gemeinde die Betreuung der Kinder ist, zeigen auch die Ausgaben. An Einnahmen können 153.500 Euro verbucht werden. Dem stehen Ausgaben von 285.000 Euro gegenüber. Somit trägt die Gemeinde 132.500 Euro jährlich für die Betreuung.

Für den Straßenausbau werden 25.000 Euro in den Haushalt eingestellt. Eine neue Haushaltsstelle sei der Kurbeitrag, der in diesem Jahr durch die Anerkennung zum Erholungsort das erste Mal erhoben werden darf. Geschätzt werden die Einnahmen auf 21.000 Euro. Damit kann ein Teil der Ausgaben für den Tourismus, unter anderem die Zuweisung an den Achental-Tourismus mit 50.000 Euro, gedeckt werden.

Einnahmen aus Wasser und Fotovoltaik

Einnahmen könne die Gemeinde aus dem Trinkwasserkraftwerk mit 2200 Euro generieren. Zudem arbeiten die PV Anlagen sehr effektiv. Hier sind Einnahmen von 9500 Euro durch die Einspeisung von Strom zu erwarten. Für die Untersuchung und Bewertung des Hochbehälters werden 10.000 Euro bereitgestellt.

Den größten Einnahmeposten stellt die Einkommenssteuerbeteiligung mit 645.000 Euro dar. Diese wird um 35.000 Euro höher geschätzt als im Vorjahr. Die Gewerbesteuer, die im Vorjahr aufgrund der Pandemie vorsichtig auf 94.000 Euro geschätzt wurde, steht in diesem Haushalt mit 120.000 Euro im Plan. 2020 konnten 154.000 Euro erreicht werden.

Grundsteuer A und B bleiben auf dem gleichen Niveau und bringen insgesamt knapp 100.000 Euro ins Gemeindesäckel. Die Schlüsselzuweisung im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs steigt um rund 27.000 Euro auf 473.400 Euro. Aus der Grunderwerbssteuer wird die Gemeinde voraussichtlich einen Beitrag von 80.000 Euro erhalten und die Corona-Entlastungsumlage liegt bei 12.000 Euro.

Die Kreisumlage mit 571.000 Euro ist der größte Ausgabenposten, gefolgt von der Umlage an Zweckverbände und Verwaltungsgemeinschaften mit 232.000 Euro. Zum Haushaltsausgleich müssen 19.450 Euro aus dem Vermögenshaushalt entnommen werden. „Wir schaffen es dieses Mal nicht, den Haushalt aus eigenen Mitteln auszugleichen“, erklärte Stephan.

Neuer Schneepflug, ein Pumpwerk und Glasfaser

Im Vermögenshaushalt werden Ausgaben unter anderem der Eigenanteil für den Glasfaseranschluss mit 8000 Euro, für einen neuen Schneepflug mit 10.000 Euro, für den Einbau von Modulen am Abwasserpumpwerk mit 10.000 Euro und verschiedene Konzepte angesetzt.

2,25 Millionen Euro beträgt der Verwaltungshaushalt in Staudach-Egerndach.

Die Restzahlungen für das Feuerwehrfahrzeug und sind ebenfalls noch im Plan enthalten. Insgesamt summieren sich die Ausgaben auf knapp 186.000 Euro. Eine wesentliche Einnahme ist die Investitionszulage des Landes mit 126.000 Euro. Um den Vermögenshaushalt auszugleichen ist eine Entnahme aus der allgemeinen Rücklage von knapp 9000 Euro erforderlich.

Ohne Diskussion wurde der Haushaltsplan mit Einnahmen und Ausgaben im Verwaltungshaushalt mit 2,25 Millionen und im Vermögenshaushalt mit Einnahmen und Ausgaben von 185.850 Euro so festgesetzt. Die Hebesätze für Gemeindesteuern bleiben unverändert.

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