Stationen der „Römerregion Chiemsee“ werden umgesetzt

In der Kirche St. Margaretha in Mietenkam ist dieser original-römische Grabstein zu besichtigen. Gefunden wurde er 1987 bei Restaurierungsarbeiten im Fundament der Kirche.
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In der Kirche St. Margaretha in Mietenkam ist dieser original-römische Grabstein zu besichtigen. Gefunden wurde er 1987 bei Restaurierungsarbeiten im Fundament der Kirche.

Zur „Römerregion Chiemsee“ haben sich elf Gemeinden um den Chiemsee zusammengetan, um Besuchern und Einheimischen die römische Vergangenheit der Region näher zu bringen. Die Gemeinden sind aus den von der EU geförderten Leader-Regionen Chiemgauer Seenplatte und Chiemgauer Alpen.

Chiemgau/Grassau – Mit Hilfe der Förderung werden die verschiedenen Römerstationen umgesetzt. Mit der Förderzusage vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim (AELF) für Grassau können alle elf Gemeinden nun die Realisierung ihrer Projekte starten.

In Grassau sind die Schwerpunktthemen „Natur und Landschaft vor 2000 Jahren“ und „Prähistorische Handelswege“.

Nahe dem Museum „Salz und Moor“ wird ein Riesenbandolino als Mitmachstation die Natur und Landschaft vor 2000 Jahren zeigen.

Im Kurpark werden auf einer Informationstafel mit Blick in das Achental die prähistorischen Handelswege und die bronzezeitlichen Funde in dieser Gegend behandelt. In Mietenkam erfährt man Interessantes zum römischen Grabstein in der Kirche St. Margaretha.

Die Stationen werden mit Hilfe von Experten und engagierten Bürgern gestaltet und umgesetzt.

Weitere Informationen zur Römerregion Chiemsee und über die „Lokale Aktionsgruppe“ Chiemgauer-Seenplatte sind zu finden unter www.chiemgauer-seenplatte.de oder www.roemerregion-chiemsee.de. igr

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