Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


AUS DEM GEMEINDERAT BERNAU:

Staketenzaun fürs Strandbad Felden

  • Tanja Weichold
    VonTanja Weichold
    schließen

Fast wäre eine neue Diskussion vom Zaun gebrochen worden: Der Bernauer Gemeinderat einigte sich dann aber doch auf eine Variante und damit behält der Grundsatzbeschluss aus vorangegangener Sitzung seine Gültigkeit.

Bernau – Rathaus-Geschäftsleiterin Irmgard Daxlberger legte wie vereinbart verschiedene Varianten an Holzzäunen zum Auswählen vor. So hatte dies der Gemeinderat im Mai beschlossen, nachdem er sich mehrheitlich und grundsätzlich auf einen Holzzaun geeinigt hatte (wir berichteten). Den überstimmten Befürwortern des Stabmattenzauns scheint dies jedoch keine Ruhe gelassen zu haben. Daxlberger jedenfalls berichtete, dass nachher noch einmal diesbezüglich Stimmen laut geworden waren.

Michaela Leidel (BL) entgegnete dem energisch: „Die Abstimmung war eindeutig, es geht nur noch um die Art des Holzzauns.“ Zweiter Bürgermeister Gerhard Jell (CSU) erklärte, die Frage werde nur zur Sicherheit gestellt.

Wachter: „Sache noch einmal grundsätzlich überlegen!“

Helmut Wachter (WMG) sagte, er stelle den Antrag, sich die Sache noch einmal grundsätzlich zu überlegen: „Ich bin rund um den See gefahren, andere Gemeinden haben nichts Derartiges gemacht.“ Er fragte, was es bringen solle, einen Zaun zu ziehen.

Daxlberger verwies darauf, dass das Thema im Zuge des Sicherheitskonzeptes zur Haftung der Gemeinde „zig Mal“ diskutiert worden sei: „Es geht jetzt nur noch um die Art des Zauns.“

Praßberger: „Stabelemente sind langlebiger!“

Dritter Bürgermeister Franz Praßberger (ÜWG) war dafür, es sich so einfach wie möglich zu machen. Ein Stabelementenzaun sei langlebiger und einfacher zu handhaben. An einem Holzzaun könne man sich Schiefer einziehen oder ein Kind daran hängenbleiben. Auch sei das Tor einfacher zu befestigen.

Stefan Saur (WMG) wies auf einen Staketenzaun (Stakete ist eine längliche Holzstange, Anm. d. Red.) in der Baumannstraße hin, der ein Tor habe. Er wünschte sich die Holzstangen nicht zu hoch und nicht zu nah beieinander.

Daxlberger erklärte, nicht das Tor sei das Problem, sondern die Schiebetür. Hierfür sei der Aufwand beim Staketenzaun größer. Zweiter Bürgermeister Jell berichtete von einer Anregung des Behindertenbeauftragten zugunsten von Schiebetoren. Eine Forderung, die Alexander Herkner (SPD) laut eigener Aussage zu „hundert Prozent“ unterstützt. Dies müsse in der heutigen Zeit eine Selbstverständlichkeit sein.

Leidel: Keinen Zaun wie eine Hühnerstalleinpferchung.“

Leidel sagte schließlich: „Keiner von uns will einen Zaun, aber wenn, dann keinen sterilen wie eine Hühnerstalleinpferchung. Das ist einer Tourismusgemeinde nicht würdig.“ Praßberger sah die Art des Zauns als Ansichtssache. Herkner sprach sich für eine „erträgliche Gestaltung“ des Zauns aus.

Peter Pertl (CSU) versuchte es mit einem Vorschlag für einen Kompromiss: Tore aus Lärchenholz auf Stahlrahmen und der Rest Staketenzaun. Die unterschiedliche Gestaltung lehnte Leidel ab.

Bei der Abstimmung fand die Variante Staketenzaun mit Drahtgeflecht nur zwei Befürworter. Vier waren für Lärchenholz und sieben für einen Staketenzaun ohne Draht mit Bindeelementen.

Kommentare