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So will man zwei Zielen näherkommen

Stadt Traunreut zieht Vorkaufsrecht: Neue Pläne für einen Teil der leeren Reisebüros

Bürgermeister Hans-Peter Dangschat und Eigentümer Samir Dubravac in der Kantstraße in Traunreut, wo der neue Durchgang entstehen soll.
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Bürgermeister Hans-Peter Dangschat und Eigentümer Samir Dubravac in der Kantstraße in Traunreut, wo der neue Durchgang entstehen soll.
  • Xaver Eichstädter
    VonXaver Eichstädter
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Früher waren an der Kantstraße zwei Reisefirmen untergebracht, seit der Corona-Pandemie herrscht dort Leere - für einen Teil davon hat die Stadt aber konkrete Pläne, um das Gebiet attraktiver zu machen.

Traunreut - Die Kantstraße aufwerten und eine attraktive und kurze Verbindung zum k1 schaffen: beiden Zielen ist die Stadt Traunreut jetzt näher gekommen. Die Filiale des Reisebüros „Marx“ und das Busunternehmen Mitterbichler haben in der Kantstraße durch die Corona-Pandemie aufgegeben, die Räume stehen leer - doch für einen Teil hat die Stadt Traunreut jetzt das Vorkaufsrecht gezogen. „Wir wollen einen geraden Durchgang zwischen der Kant- und der Munastraße errichten und eine Kulturpassage draus machen“, so Bürgermeister Hans-Peter Dangschat bei einem Pressetermin am Montag (17. Januar).

„Kulturpassage“ von der Kantstraße zum k1 in Traunreut geplant

Nachdem jetzt mit den Eigentümern, Samir und Sead Dubravac, eine Einigung erzielt werden konnte, werden heuer die ersten Planungsschritte gemacht. Die Gelder kommen teils durch einen Fördertopf des Freistaats, durch den die Innenstädte nach der Pandemie wieder belebt werden sollen. 2024 soll, parallel zur Neugestaltung der Kantstraße, alles fertig sein, so Dangschat. Innerhalb der Passage sollen k1, Theaterfabrik, das Schloss Pertenstein und andere Künstler Präsentationsmöglichkeiten erhalten.

Der Großteil der derzeit leeren Geschäftsflächen bleibt erhalten. Die Eigentümer sind weiterhin auf der Suche nach Nachmietern. „Mieter sind momentan schwer zu finden“, so Samir Dubravac: „Aber am liebsten wäre uns ein Stadtcafé.“ Das Ziel, einen attraktiven Durchgang von der Kant- in die Munastraße zu schaffen, verfolgt die Stadt schon seit Jahren. Vor fünf Jahren gab es bereits Überlegungen, das benachbarte, verwinkelte „Trauna-Center“ zu begradigen, aufzuwerten und ebenfalls als Durchgang zu nutzen. „Das ist aber im Sande verlaufen“, so Bürgermeister Dangschat.

xe 

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