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Über 30 Kinder und Jugendliche zeigen, was sie schon gelernt haben

"Spann den Wagen an"

Zahlreiche Kinder zeigten ihr Können. Anna Lena Obinger (links) und Amelie Posch spielten "Heho, spann den Wagen an".  Foto  Ostermaier
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Zahlreiche Kinder zeigten ihr Können. Anna Lena Obinger (links) und Amelie Posch spielten "Heho, spann den Wagen an". Foto Ostermaier

Reit im Winkl - So etwas habe er auch noch nicht erlebt, meinte Hans Nothegger trocken, nachdem seine fünf Musikanten einfach zu spielen begonnen hatten, ohne erst den Einsatz ihres Dirigenten abzuwarten. Das heißt, auch für den Hornisten kam der voreilige Beginn überraschend, so spielte er gar nicht mit und beobachtete etwas irritiert die vier Mädchen auf ihren Klarinetten und der Querflöte, die unbeirrt ihr Stück: "Polly Wolly Doodle" zu Ende brachten.

Diese Gruppe repräsentiert das "Klassenmusizieren", mit dem der langjährige Musiklehrer und Leiter der Reit im Winkler Musikkapelle Hans Nothegger seit Jahren ein musikalisches Bindeglied pflegt zwischen der Musikschule und der örtlichen Grundschule.

Der Auftritt der fünf Kinder war dieser Tage aber nur ein Beitrag von insgesamt rund 30 musikalischen Vorträgen von Reit im Winkler Kindern im Pfarrsaal. Für über 30 Kinder und Jugendliche war dieser Vorspielabend ein Höhepunkt im laufenden Schuljahr, galt es doch, den etwa 70 anwesenden Eltern und Verwandten zu zeigen, was sie auf der Flöte und Gitarre, dem Hackbrett und der Klarinette, der Harmonika und dem Horn alles schon können. Für die Eltern dagegen ein Nachweis, inwieweit sich ihr Einsatz, die Kinder zum regelmäßigen Üben anzuhalten und sie in die Musikprobe zu chauffieren, auch gelohnt hatte. Grund genug also für die jungen Musikanten und das Publikum, vor dem Vorspiel etwas nervös und angespannt zu sein - und nach dem Vortrag erleichtert und sichtbar stolz.

Rührend sind bei diesen Vorspielabenden stets die ersten "Gehversuche" der kleineren Kinder, teils noch im Vorschulalter, wenn sie etwas wacklig und behutsam die einzelnen Töne suchen und ihr Stück schließlich fast ungläubig zu Ende gebracht haben. Zu hören waren aber auch sehr routinierte, ausdruckvolle Beiträge von Jugendlichen, die teilweise schon in verschiedenen Gruppierungen öffentlich auftreten. Bemerkenswert waren ferner selbst komponierte Werke, welche die breite Musikalität und Vielfalt der Schüler unterstrichen.

Nach dem rund eineinhalbstündigen Vorspielabend hatte die Leiterin dieser Außenstelle der Musikschule Grassau, Caroline Schmid, viel Grund, um dankbar und stolz das Engagement der Musiklehrer und insbesondere der Mädchen und Buben lobend herauszustellen. ost

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