LESERFORUM

Wer spaltet, braucht sich nicht wundern

Zu den Berichten „Gemeindewohl vor Partei“ und „Nachtreten gegen Verlierer“ im Lokalteil:

Es wäre sehr wohl richtig, dass in Zukunft auch in Bernau das Voranbringen der Gemeinde im Mittelpunkt aller stehen sollte. Im Gegensatz zur jetzt zu Ende gehenden Legislaturperiode.

Es ist jedoch fraglich, ob das nach diesem ekelhaften Wahlkampf mit Falschbehauptungen und persönlichen Angriffen von Gewerbeverein, CSU und SPD gegen den amtierenden Bürgermeister Bernhofer wirklich möglich ist. Es waren doch gerade diese Gruppierungen, die in der ablaufenden Periode exzellent im Blockieren waren. Dabei hätten sie mit ihrer Mehrheit gute, zukunftsweisende und tragbare Ideen einbringen und auch durchsetzen können. Stattdessen haben sie die Bevölkerung bei Themen wie Rigolen oder Pavillon-Aufstockung mit zweifelhaften Aussagen aufgehetzt. Wie soll da jetzt schnell eine gute Zusammenarbeit möglich werden? Sollen jetzt auf einmal alle mitmachen, weil jetzt Frau Biebl-Daiber ruft, die vorher mit ihrer Truppe selber gespalten hat?

Lieber Gewerbeverein, was hat Euch Herr Bern hofer getan, außer die Ortsmitte für Euch aufzuwerten? Auch wenn man es bisher bewusst so machte, man muss nicht mehr unbedingt in Bernau einkaufen. Wenn jahrelang und erst recht vor der Wahl gehässige Stammtischparolen durchs Dorf getrieben werden, kommt dann schon mal ein schlichteres Gemüt auf die Idee, menschenverachtende und niveaulose Aufkleber auf Plakate des Wahlverlierers zu kleben.

Susanne Appel

Bernau

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