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Teilnehmer aus mehr als sieben Nationen

Sonnenschein und starke Böen: Diese Herausforderungen bot die European Open beim Bernauer Segel-Club

Mit 22 Booten treten die Teilnehmer der Meisterschaft bei den European Open des Schiffstyps „Asso99“ in Bernau an.
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Mit 22 Booten treten die Teilnehmer der Meisterschaft bei den European Open des Schiffstyps „Asso99“ in Bernau an.
  • VonElisabeth Kirchner
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Mehr als 130 Segler aus sieben Nationen sind beim European Open für Schiffe des Typs „Asso99“ auf dem Chiemsee zusammengekommen. Ausrichter war der Bernauer Segel-Club Felden. Dabei bot das Wetter nicht nur Sonnernschein, was auch zu Schwierigkeiten für die Segler führte.

Bernau – „So eine tolle Atmosphäre, so toll organisiert.“ Segler aus aller Herren Länder zeigten sich sehr angetan von der European Open des Schiffstyps „Asso99“, die heuer beim Bernauer Segel-Club Felden (BSCF) stattfand. Vier Tage lang haben sich über 130 Segler aus sieben Nationen auf dem Bayerischen Meer miteinander gemessen.

Sieben Nationen nehmen teil

Für das Team des BSCF bedeutete es viel Arbeit, aber auch Stolz und Freude, dass sich die Anstrengungen gelohnt haben und viele Segler im kommenden Jahr wieder kommen wollen. „26 Schiffe aus sieben Nationen – Deutschland, USA, Schweiz, Österreich, Italien, Ungarn und Dänemark – sind angemeldet“, vermeldete Wettkampfleiter Stefan Roth vor dem ersten Wettkampftag. Coronabedingt traten schlussendlich „nur“ 22 Schiffe an.

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Mit bis zu sechs Mann Besatzung je Schiff waren es somit weit über 120 Segler, die das Clubgelände und die Stege füllten. Iris Martin vom BSCF und ihre Helfer in der Küche sorgten für das leibliche Wohl. Iris‘ Mann Todd, seit diesem Frühjahr Vorsitzender des BSCF, freut sich über das Ereignis: „Im vergangenen Jahr durften wir schon die Deutsche Meisterschaft ausrichten, jetzt die European Open. Es freut uns, dass man uns zutraut, eine Regatta dieser Größenordnung auszurichten.“

Generationenübergreifender Mannschaftssport

Acht Wettfahren wurden ausgetragen, Leopold Fricke vom Chiemsee Yacht Club war mit seiner Crew der strahlende Sieger. Ein generationenübergreifender Mannschaftssport sei das Segeln, warben die beiden BSCF-Vertreter. Vertreten waren Teilnehmer im Alter von 15 bis über 70 Jahre bei der European Open. Der jüngste Teilnehmer war Louis Deibert vom BSCF. Einen Tag lang war als Mitsegler, ansonsten war als Helfer auf einem der vielen Beiboote unterwegs. Ihm habe das ganze lange Wochenende mächtig Spaß gemacht, meinte der junge Bernauer. „Wie jedes Jahr super“, sagte auch Meike Sprickmann (26).

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Die Seglerin vom Yacht-Club Bayer Leverkusen segelte auf der GER 144 mit. Das Schiff mit Namen „Amassone“ ist ausschließlich mit Seglerinnen aus der ganzen Republik besetzt. Auch die anderen Gäste, seien es die Italiener, die Dänen oder die Ungarn: Sie alle wollen wiederkommen.

Zeit zum Durchschnaufen bleibt dem BSCF nicht, denn in drei Wochen richtet der Verein den Herbstpokal des Südens aus, ein Segelwettrennen der Jüngsten, der sogenannten Opti-Segler.

Ein Boot kenterte auf dem See

Der lang gezogene Kurs südlich der Herreninsel, das dichte Feld der bunten Segel, das launige Wetter, das von Regen bis zu Sonnenschein, von wenig Wind bis zur Windstärke sechs alles bot: Beim Wettbewerb kamen Segelfans auf ihre Kosten. Bei starkem Wind kenterte sogar ein Boot.

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„Gott sei Dank kam aber niemand zu Schaden“, zeigen sich Martin Todd und Stefan Roth im Nachgang erleichtert. Dank der Mithilfe von Wasserwacht, DLRG und CYC konnte die Renn-Yacht erst zum Steg des Bernauer Segelclubs gezogen und am Folgetag wieder aufgerichtet werden.

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