Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Aus dem Gemeinderat

So viel Steuern hat Siegsdorf eingenommen

Geld (Symbol)
+
Geld (Symbol)
  • VonFranz Krammer
    schließen

Keine Negativauswirkungen auf den Siegsdorfer Haushalt gibt es durch die Corona-Pandemie. Kämmerer Sepp Bauer ist zufrieden: „Wir haben genug Spielraum für die Aufgaben der kommenden Jahre.“

Siegsdorf – Zufrieden und ohne Diskussion nahm der Siegsdorfer Gemeinderat „das erfreuliche Jahresergebnis“ für das Haushaltsjahr 2021 zur Kenntnis. Kämmerer Sepp Bauer, der die Jahresrechnung kurz und prägnant erläuterte, berichtete von erhöhten Steuereinnahmen, einer wesentlichen Verbesserung im Vergleich zur Haushaltsplanung und einer soliden Rücklage zum Jahresende 2021.

Rücklage jetzt bei elf Millionen Euro

Die Haushaltsrechnung des Jahres 2021 der Gemeinde Siegsdorf schließt im Verwaltungshaushalt in den Einnahmen und Ausgaben mit rund 28,6 Millionen Euro und im Vermögenshaushalt mit etwa 11,2 Millionen Euro, was einem Gesamtvolumen von knapp 39,8 Millionen Euro entspricht. Durch den nicht vorhersehbaren Haushaltsüberschuss von über 5,6 Millionen Euro erhöhte sich die allgemeine Rücklage nach den Worten von Bauer zum Jahresbeginn auf gut elf Millionen Euro, denen 2,7 Millionen Euro Schulden gegenüber stehen „Das gibt genug Spielraum für die Aufgaben der kommenden Jahre.“

Großen Anteil am positiven Jahresergebnis haben die Siegsdorfer Gewerbebetriebe durch die Einnahmen aus der Gewerbesteuer und dem Anteil an der Einkommenssteuer. Klinger

Plus im Bereich der Gewerbesteuer

Die positiven Steuereinnahmen im Bereich der Gewerbesteuer (10,06 Millionen Euro), beim Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer (5,58 Millionen Euro) und der Umsatzsteuer (1,29 Millionen Euro) sowie gleichbleibend stabile Grundsteuern führten im Verwaltungshaushalt zu einem Rekordergebnis mit einem Überschuss von knapp sieben Millionen Euro, die als „freie Spanne“ dem Vermögenshaushalt zur Schuldentilgung und für Investitionen zugeführt werden konnten.

Lesen Sie auch: Siegsdorfer Brückner-Gruppe wächst durch Investitionen weltweit

Der Vermögenshaushalt war geprägt von großen Hochbaumaßnahmen wie die Fertigstellung der Dreifach-Turnhalle, die Sanierung des Freibades und dem Bau des Hammerer Kultur-stadel, aber auch der Fahrzeugbeschaffung für die Feuerwehr Siegsdorf, und der Verbesserung der digitalen Infrastruktur an der Schule, zählte der Kämmerer auf.

Aber auch die Kanalsanierung, die Straßenbauten und Tiefbaumaßnahmen in der Jakob-Eder, der Otto-Kögl, der Königsberger, der Theresien- und der Auenstraße sowie im Auweg in Hammer schlugen zu Buche, so dass im Jahr 2021 mehr als elf Millionen Euro in die Infrastruktur der Gemeinde investiert werden konnten.

Weitere Nachrichten aus dem Chiemgau finden Sie hier

Die Investitionen wurden zu einem Großteil (etwa 7,3 Millionen Euro) auch aus Haushaltsresten der vergangenen Jahre finanziert, aber auch nicht alle im Plan veranschlagten Baumaßnahmen, wie etwa der Abbruch der ehe. Neuen Post, Kanal- und Wasserleitungs-Bauten, die Sanierung des Rathauses oder der Wohnungsbau konnten 2021 umgesetzt werden.

Respekt zollte der Kämmerer auch den Mitarbeitern des Museums, die trotz der kurzen Öffnungszeiten mit Besucherlenkung und Hygienekonzepten rund 33 000 Besucher „ins Museum lockten“ und dem Schwimmbadteam für den „perfekten und auch wirtschaftlich erfolgreichen Probelauf“ von Anfang August bis Mitte September 2021.

Kreisumlage dominiert Ausgaben

Die Ausgaben im Verwaltungshaushalt dominiert seit vielen Jahren die Kreisumlage, die trotz einer Reduzierung auf 48 Punkte weiterhin mit 5,8 Millionen Euro Spitzenreiter blieb. Die Personalkosten bleiben mit 5,1 Millionen Euro deutlich unter dem Ansatz (5,45), weil ausgeschrieben Stellen nicht oder erst zu späterer Zeit besetzt werden konnten. Für die Kinderbetreuungs-Einrichtungen im Gemeindegebiet gab die Gemeinde gut 1,1 Millionen Euro aus, so Bauer.

Mehr zum Thema

Kommentare