+++ Eilmeldung +++

Gewaltverbrechen in Mühldorf am Inn: Eine Person tot – mutmaßlicher Täter festgenommen

Drama vor Wohnhaus in der Nacht auf Montag

Gewaltverbrechen in Mühldorf am Inn: Eine Person tot – mutmaßlicher Täter festgenommen

Mühldorf am Inn – Großeinsatz der Polizei am Sonntagabend (14. August) in Mühldorf: Eine Person …
Gewaltverbrechen in Mühldorf am Inn: Eine Person tot – mutmaßlicher Täter festgenommen
Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Abschiedskonzert für Wolfgang Diem

So sagte die Grassauer Marktkapelle ihrem Dirigenten musikalisch Adieu

Wolfgang Diem und „seine“ Marktkapelle Grassau: 27 Jahre lang dirigierte er das Orchester.
+
Wolfgang Diem und „seine“ Marktkapelle Grassau: 27 Jahre lang dirigierte er das Orchester.

Mit einem Festkonzert im Hefter-Saal holte die Grassauer Marktkapelle das Programm nach, das sie schon für die Stefani-Konzerte im Dezember 2021 geplant hatte. Wegen Corona musste damals alles ausfallen. Nun legten die Musikanten mit großer Bravour alles an den Tag, was sie zu bieten hatten.

Grassau – Zugleich war mit dem Abklingen der Pandemie auch der Zeitpunkt erreicht, an dem Wolfgang Diem – 27 Jahre lang Dirigent der Marktkapelle – das Ende dieser Tätigkeit erreicht sah. Schon seit zwei Jahren stand für ihn fest, dass er nach 25 Jahren aufhören wolle (wir berichteten). Bevor eine neue Orchesterzeit anbrach, sollte mit einem Festkonzert richtig gefeiert werden.

Lesen Sie auch: Mit dem Mountainbike auf sieben Gipfel: So legen sich Mountainbiker für Kinder in Nepal ins Zeug

Eingeleitet wurde der Abend durch den munteren Auftritt der diesjährigen Bläserklasse unter Leitung von Stefan Fußeder: Grundschulkinder, die vor wenigen Monaten neu am Instrument ihrer Wahl begonnen haben und schon erste Bühnenerfahrung erleben dürfen. Ihnen folgte das Kinderorchester mit ihrer Dirigentin Marlene Noichl und 15 Mitgliedern im Alter zwischen neun und 14 Jahren. Ihre Stückefolge ist Programm: über „Start Your Engines“ über die „Ho-Ruck-Bum-Polka“ zum Ziel „Reach The Summit“. Wer den Kindern und Jugendlichen zuhörte, merkte: Die musikalische Zukunft ist in Grassau gesichert.

Geschmeidig gespielter Marsch

Der umfangreiche zweite Teil des Konzerts gehörte der Marktkapelle und ihren 53 Musikanten. Zum Programm zählte hier der „Gruß an Tscherms“ an die Partnergemeinde von Grassau, eine Komposition von Karl Kamml. Die Folge der Stücke bewies das breite Repertoire des Orchesters: Neben geschmeidig gespieltem Marsch und flotter Polka präsentierte das Orchester unterschiedliche, höchst anspruchsvolle Kompositionen. Schon einleitend zeigte der „Festmarsch über Themen aus dem fünften Klavierkonzert Es-Dur“ von Ludwig van Beethoven im Arrangement für Blasorchester von Wilhelm Wieprecht die Vielseitigkeit der Kapelle.

Fazinierender Dialog mit der Kapelle

Ein Höhepunkt des Abends war die „Alpina Saga“ des Österreichers Thomas Doss, die eine dramatische Bergwanderung schildert, in der die Pracht der Natur, die Strapazen des Aufstiegs und die glückliche Heimkehr anklingen und in der die einzelnen Register faszinierende Akzente setzen.

Lesen Sie auch: Teuer, aber immer beliebter: Der Trend geht auch in Grassau zum Urnengrab - Grabschmuck sorgt für Schwierigkeiten

Mit dem „Grassauer Zwoarerloa“, einer Komposition von Karl Edelmann, der selbst im Publikum saß, hatten Julia (Klarinette) und Sabine (Posaune) Gassner als inzwischen professionelle Musikerinnen Gelegenheit, wieder einmal an ihrer alten Ausbildungsstätte aufzutreten, wie es Usus in Grassau ist: Wer hier musikalisch gefördert wurde, stattet mit einem kleinen Gastspiel später gerne seinen Dank ab. Die Solistinnen stellen sich einem faszinierenden Dialog mit der Kapelle.

Lesen Sie auch: Gemeinde Grassau installiert eine neue E-Ladesäule

Gesang spielte mehrfach eine Rolle an diesem Abend, so immer wieder einmal als Klangtupfer in einzelnen Stücken, ganz besonders jedoch in der James-Bond-Titelmelodie „Skyfall“ (Arrangement Michael Mayr). Katrin Reisinger übernahm hier den Solopart. Das letzte Stück vor den beiden Zugaben war „Brass Machine“ von Mark Taylor im Arrangement von Hans Kröll.

Mehr zum Thema

Kommentare