Silbermedaillen als Anerkennung

Ganz weit vorne laufen die jungen Spezialisten für 400 bis 5000 Meter und den Crosslauf aus dem TSV Bergen mit. Für die Gemeinde sprach Bürgermeister Stefan Schneider (von links) die Anerkennung für besondere Leistungen aus an Cäcilie Hoffmann, Elena Bischof, Hannah Unterreitmeier, Ferdi Fischer und Franziska Mitterer. Schneider verwies lobend auf den unermüdlichen Einsatz von Abteilungsleiter Herbert Huber.  Foto Flug
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Ganz weit vorne laufen die jungen Spezialisten für 400 bis 5000 Meter und den Crosslauf aus dem TSV Bergen mit. Für die Gemeinde sprach Bürgermeister Stefan Schneider (von links) die Anerkennung für besondere Leistungen aus an Cäcilie Hoffmann, Elena Bischof, Hannah Unterreitmeier, Ferdi Fischer und Franziska Mitterer. Schneider verwies lobend auf den unermüdlichen Einsatz von Abteilungsleiter Herbert Huber. Foto Flug

Die Gemeinde Bergen hat in einer Feierstunde im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Turn- und Sportvereins (TSV) Bergen im Festsaal 26 erfolgreichen Sportler geehrt, die mit besonderen Leistungen den Namen ihrer Gemeinde in die Region und ganz Deutschland tragen. Die von Bürgermeister Stefan Schneider verliehenen Silbermedaillen "stehen für die Anerkennung und die Verbundenheit, die Bergen für diese Sportler empfindet".

Bergen - Für Bürgermeister Stefan Schneider war es "ein Heimspiel", denn seit dem Kinderturnen und später als Fußballer ist er dem TSV verbunden.

Das Konzept der Leichtathletikabteilung geht auf, sich vor allem auf die Laufdisziplinen im Mittelstreckenbereich von 400 bis 5000 Meter zu konzentrieren. Das Training in einer Truppe Acht- bis 17-Jähriger mache offensichtlich Spaß und bringe besondere Erfolge, berichtete Abteilungsleiter Herbert Huber. 32 Wettkämpfe, acht Meisterschaften und fast 7000 Fahrkilometer in ganz Bayern liegen 2014 hinter den Leichtathleten.

Huber hob aus den Leichtathleten den 13-jährigen Ferdi Fischer heraus. Seinen Überraschungscoup landete der, als er als Schnupperkandidat bei den bayerischen Schülermeisterschaften in Regensburg über 3000 Meter den Vizemeistertitel errang. Seine Laufzeit ist neuer oberbayerischer Rekord. Im Crosslauf gewann er die oberbayerische Meisterschaft in Bad Aibling und die Chiemgau-Crosslaufmeisterschaft in Palling. In der Altersklasse der 14-Jährigen schaffte der 13-jährige jeweils den sechsten Platz in der bayerischen Crossmeisterschaft, den ersten in der oberbayerischen Meisterschaft und den zweiten in der bayerischen Meisterschaft in Regensburg.

Ebenfalls 13 Jahre jung und ähnlich erfolgreich ist Cäcilie Hoffmann als dritte bayerische Schülermeisterin. Ihre Laufbestzeit über 2000 Meter ordnet sie auf Platz zwei in Bayern, wie in Oberbayern ein.

Platz eins in der oberbayerischen Meisterschaft erreicht

Die 15-jährige Hannah Unterreitmeier erreichte Platz eins in der oberbayerischen Meisterschaft in Erding und in der Chiemgau-Crossmeisterschaft in Peiting.

Die 13-jährige Elena Bischof siegte bei der Chiemgau-Crosslaufmeisterschaft in Peiting.

Und Jacqueline Gübel kam auf den sechsten Platz bei den bayerischen Meisterschaften W14 über 2000 Meter.

Anuschka Lindert, 18 Jahre jung, hat sich nach Verletzungspech im letzten Jahr wieder in die bayerische Spitze zurückgekämpft. Der Lohn: der erste Platz bei der oberbayerischen und der zweite bei der bayerischen Crossmeisterschaft.

Das Ganze steht im Wechselspiel zu Franziska Mitterer, gleichalt, mit dem zweiten Platz in der oberbayerischen Meisterschaft und dem ersten in der Chiemgau-Crosslaufmeisterschaft.

Mit einer neuen Führungsmannschaft um Lukas Bombik als Abteilungsleiter starten die Ju-Jutsu-Kämpfer durch. Tatjana Paschen machte mit einem ersten Platz bei den südbayerischen Meisterschaften und einem zweiten bei den bayerischen Meisterschaften auf sich aufmerksam.

Sophie Büscher, die derzeit im Landeskader kämpft, erreichte in der südbayerischen Meisterschaft, der bayerischen Meisterschaft und der süddeutschen Meisterschaft jeweils Platz eins. Sie gilt damit als Aspirant für den Bundeskader.

Das Duo aus Ines Drescher und Franzi Kammhuber machte mit einem ersten Platz bei der südbayerischen, einem dritten bei der bayerischen und einem zweiten Platz bei der süddeutschen Meisterschaft ebenfalls auf sich aufmerksam. Sie empfehlen sich für den Landeskader.

Während einer Pause für sein Studium verlor Lukas Bombik, der Abteilungsleiter, den langjährigen Platz im Bundeskader. Jetzt kämpft er mit einem ersten Platz bei den bayerischen Meisterschaften, zweiten Platz bei den süddeutschen, dritten Platz bei den deutschen und dritten Platz bei den internationalen deutschen Meisterschaften erneut um den Wiedereintritt in den Bundeskader.

Im dritten Anlauf

die Nerven behalten

Schon zuvor, als die Frauen den Festsaal betraten, hatte es ein großes Hallo gegeben. Im dritten Anlauf haben die 14 Volleyballerinnen die Nerven behalten, berichtet Trainerin Rosi Rodler. Am letzten Sonntag überzeugten sie in den Relegationsspielen unter dem großen Jubel der Anhängerschaft, namentlich der TSV-Fußballer. Damit ist der Aufstieg aus der Kreisklasse in die Bezirksliga geschafft. Die Spielerinnen freuen sich auf die neuen Herausforderungen. Bürgermeister Stefan Schneider ehrte alle 14 Spielerinnen. Die nutzten ihr Treffen im Festsaal im Anschluss in der Nacht um den Aufstieg zu feiern. lfl

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