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Gemeinderat ändert Fahrzeugkonzept

Siegsdorfer Feuerwehr-Bedarfsplan erfährt Anpassung

Dieses Fahrzeug, vom Typ MAN TGM 13.320 der Feuerwehr Altenkreith, ist in Siegsdorf vorgesehen.
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Dieses Fahrzeug, vom Typ MAN TGM 13.320 der Feuerwehr Altenkreith, ist in Siegsdorf vorgesehen.
  • VonFranz Krammer
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Im aktuellen Feuerwehr-Bedarfsplan für die vier Wehren im Siegsdorfer Gemeindebereich war im Fahrzeugkonzept bisher für die Wehren aus Eisenärzt und Vogling als Ersatzbeschaffung jeweils ein TSF-L vorgesehen. Es stellte sich jedoch heraus, dass ein V-Lkw sinnvoller wäre.

Siegsdorf – Im aktuellen Feuerwehr-Bedarfsplan für die vier Wehren im Siegsdorfer Gemeindebereich war im Fahrzeugkonzept bisher für die Wehren aus Eisenärzt und Vogling als Ersatzbeschaffung jeweils ein TSF-L vorgesehen. Aufgrund des schlechten Zustandes des TSF der Feuerwehr Eisenärzt soll die Ersatzbeschaffung vorgezogen werden.

Antrag auf V-Lkw

Bei den Planungen zur Neubeschaffung kristallisierte sich heraus, dass bei Fahrgestellen mit dem notwendigen Allradantrieb das hohe Eigengewicht des vorgesehenen GW-L1 kaum eine weitere Beladung zulässt. Die Feuerwehr Eisenärzt stellte den Antrag, dass anstatt des vorgesehenen TSF-L ein V-Lkw sinnvoller wäre. Basis für diese Ausführung wäre ein MAN TGM 13.320 im Gewichtsbereich von 13 bis 16 Tonnen und einer wesentlich größeren Ladekapazität. Das würde sich optimal in das bereits angestoßene Logistik-Konzept „Rollcontainer“ der Feuerwehr Siegsdorf einfügen, das eine Optimierung der Ausrüstungstransporte bei Einsätzen aller vier Orts-Wehren verfolgt.

V-Lkw besitzt höhere Bodenfreiheit und massive Gewichtsreserven

Nachdem für die Feuerwehr Vogling in der künftigen Ersatzbeschaffung ebenfalls ein TSF-L vorgesehen war, wird der Bedarfsplan in Übereinstimmung mit der Voglinger Wehr auch in diesem Bereich angepasst.

Auf Anfrage aus dem Gremium berichtete Bürgermeister Thomas Kamm, dass die neugeplante Fahrzeugvariante problemlos in beiden Feuerwehrhäusern untergebracht werden könnte. Zudem hat die Variante V-Lkw eine höhere Bodenfreiheit und massive Gewichtsreserven zum Transport von Material. Außerdem stellte sich heraus, dass beide Fahrzeugtypen etwa im gleichen Kostenrahmen liegen und die vorgesehenen Fördersätze identisch sind. Diese sind denkbar gering. Bei einem Kaufpreis von circa 250.000 Euro ist nur mit knapp 40.000 Euro Fördermitteln des Freistaates je Fahrzeug zu rechnen.

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Mit einstimmigem Beschluss genehmigte der Gemeinderat die Änderungen im gemeindlichen Feuerwehr-Bedarfsplan, der nun an den Kreisbrandrat und die Regierung von Oberbayern zur Stellungnahme weitergereicht wird. Nach deren Zustimmung wird der gestellte Förderantrag für das TSF-L zurückgezogen und ein neuer Antrag zur Förderung eines V-Lkw für die Feuerwehr Eisenärzt gestellt. MG

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