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AUS DEM GEMEINDERAT

Siegsdorf saniert marode Straßen: Begonnen wird mit der Eckhofstraße in Hörgering

Der desolate Zustand der „Eckhof-Zufahrt“ im untern Bereich, soll nun erst einmal auf einer Länge von 120 Metern verbessert werden.
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Der desolate Zustand der „Eckhof-Zufahrt“ im untern Bereich, soll nun erst einmal auf einer Länge von 120 Metern verbessert werden.
  • vonFranz Krammer
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Der Gemeinderat sprach sich in seiner jüngsten Sitzung einstimmig für mehrere Straßensanierungen im Ortsbereich aus. Die Kosten liegen insgesamt bei über 180.000 Euro.

Siegsdorf – Die Eckhofstraße im südlichen Bereich des Ortsteils Hörgering, die um 1965 als Privatstraße zum Anwesen Eckhof gebaut worden war, ging Ende der 1980-er Jahre mit dem Bau des Hochbehälter „Eckhof“ in die Verantwortung der Gemeinde über. Der marode Unterbau, anstehendes Hangwasser sowie mangelnder Straßen-Oberbau verursachten in den letzten Jahren immer wieder Setzungen und Risse, die bisher durch Asphalt oder Spritzdecken ausgeglichen wurden.

Inzwischen sind in Teilbereichen so erhebliche Schäden aufgetreten, dass auch der Winterdienst nicht mehr fachgerecht durchgeführt werden kann. Nun soll nach den Planungen des Bauamtes ein 120 Meter langes Stück mit den größten Schäden im Vollausbau saniert und zur neuen Erschließungsstraße ausgebaut werden.

Dabei wird der Unterbau erneuert, eine funktionelle Straßenentwässerung mit zusätzlicher Drainage zur Ableitung des Oberflächenwassers bei Starkregen-Ereignissen eingebaut und ein Leerrohr für Breitbandanschlüsse verlegt. Anschließend wird die Straße auf einer Fahrbahnbereite von dreieinhalb Metern wieder asphaltiert werden. Nach der derzeitigen Kostenberechnung sind dafür rund 125.000 Euro aufzubringen.

In den nächsten Jahren stehen dann im restlichen Bereich ähnliche Sanierungsarbeiten an. Die Baumaßnahme wurde nach einigen Verständnisfragen vom Gemeinderat ebenso einstimmig genehmigt, wie die Sanierung von drei Gemeindestraßen mit einer Bitumen-Splittdecke. Mit solchen „Spritzdecken“ hat man bisher gute Erfahrungen zur Verlängerung der Lebensdauer bei weniger stark befahrenen Straßen und Wegen gemacht.

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Es handelt sich dabei zum einen um die Straße nach Scheiblegg im Ortsteil Hammer, deren Deckschicht von der Abzweigung nähe der B306 bis hinauf nach Scheiblegg durch Witterungseinflüsse stark ausgemagert ist, und für die dafür 2.200 Euro veranschlagt sind. In unmittelbarer Nähe ist auch die Straße zum Blaser als Gemeindeverbindungsstraße gewidmet und somit in der alleinigen Unterhaltspflicht der Gemeinde.

Hier gibt es bei Starkregen immer wieder Kiesverfrachtungen in die anliegenden landwirtschaftlichen Flächen und die dünne Asphaltdecke ist durch die ständige Belastung bei der Abfuhr von Holz aus den Staatsforsten stark beschädigt. Eine Spritzdecke würde hier den Anforderungen für eine Betriebszufahrt genügen und die Verkehrstauglichkeit wieder herstellen. Die Kosten werden für diesen Teilabschnitt auf 24.000 Euro geschätzt, aus dem Gremium kam die Bitte, doch bei den Staatsforsten um eine mögliche Beteiligung an der Sanierung anzufragen.

Des Weiteren soll ein 200 Meter langes Teilstück des Traunweges in Höpfling, vom Betriebsgelände der Elektrizitätsgenossenschaft Vogling und Angrenzer bis zur Abzweigung in die Siedlung Höpfling ebenfalls staubfrei gemacht werden. Der Weg wurde während der Straßenbauarbeiten in Höpfling als Umleitungsstrecke auch für den Schwerverkehr benutzt und dabei schwer in Mitleidenschaft gezogen. Die Kosten liegen hierfür bei 7.300 Euro

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