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Sieg für Biomassehof

Grassau/Berlin - Den vor einem Jahr vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ausgelobten Wettbewerb «Bioenergie-Regionen» hat der Biomassehof Achental gewonnen. Dies gab gestern der örtliche Bundestagsabgeordnete Peter Ramsauer bekannt.

Die eigens für den Wettbewerb berufene Fachjury hat insgesamt 25 über das ganze Bundesgebiet verteilte Bioenergie-Regionen zum Sieger erklärt. CSU-Landesgruppenchef Ramsauer freut sich, dass eine der mit Bundesmitteln geförderten Regionen das Achental und der Landkreis Traunstein sind. «Es hat sich gelohnt, dass der Biomassehof Achental GmbH & Co. KG, Grassau, unter Leitung von Geschäftsführer Wolfgang Wimmer sein überzeugendes Konzept vorgelegt hat, in die letzte Auswahlrunde kam und gewonnen hat. In den nächsten drei Jahren wird die Region mit bis zu 400000 Euro Fördermittel rechnen können», so Ramsauer.

Je nach örtlichen Gegebenheiten werden von den ausgewählten Regionen unterschiedliche thematische Schwerpunkte gesetzt. Die Region Achental im südlichen Landkreis Traunstein weist mit ihrer klaren geografhischen Gliederung her-vorragende Voraussetzungen für den regionalen Ausbau der erneuerbaren Energien auf.

Die Bioenergie-Region Achental setzt auf einen konsequent qualitativen Ausbau der regionalen Bioenergie-Wertschöpfungsketten, insbesondere der Holzhackschnitzel, Agrarpellets und der dezentralen Biogas-Gewinnung. Wichtige For-schungsergebnisse gehen ein in Projekte, die nicht nur Bioenergie erzeugen, sondern zugleich den größtmöglichen Effekt für die Gesamtentwicklung der Region, auch in touristischer Hinsicht, und den Klimaschutz haben. Weithin sichtbare Öffentlichkeitsarbeit und Einbindung aller Akteure machen das gesamte Projekt vorbildlich.

«Ich bin sicher, dass die bereitgestellten Fördermittel des Bundes sinnvoll eingesetzt werden und die Auszeichnung als Bioenergie-Region Ansporn ist für die weitere Entwicklung unserer schönen Heimat. Der Bekanntheitsgrad in Deutschland und in Europa wird steigen», erklärte MdB Ramsauer weiter.

Die Vorstellung aller Gewinner-Regionen erfolgt im Rahmen einer Festveranstaltung am 19. März in Berlin.

Bereits seit 2004 ist das Achental Modellregion in dem EU-Projekt «RES-Integration», mit dem die verstärkte Nutzung Erneuerbarer Energien in ländlichen Regionen vorangebracht werden soll. Leitvision für das Ökomodell sei, das Gebiet bis zum Jahr 2020 zu 100 Prozent mit Erneuerbaren Energien zu versorgen. Zurzeit ist der Biomassehof dabei, ein Fernwärme-Netz in Grassau einzurichten. re

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