Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Um Unfälle zu vermeiden

Sicherheitstraining mit dem Bus für 125 Priener Gynmasiasten

Die Schüler befassten sich mit Gefahren rund um den zwölf Tonnen schweren Bus.
+
Die Schüler befassten sich mit Gefahren rund um den zwölf Tonnen schweren Bus.

Um einen zwölf Tonnen schweren Bus herum lauern viele Gefahren. Die Fünftklässler des Ludwig-Thoma-Gymnasiums Prien besuchen ab heuer nicht nur eine neue Schule, die meisten sind auch Neulinge beim selbstständigen Busfahren. Auf welche Gefahren sie achten müssen, beeindruckte sie doch sehr.

Prien – „Einmal pro Woche kommt es im Schnitt beim Rechtsabbiegen eines Busses oder Lastwagens zu einem folgenschweren Unfall, bei dem ein Fußgänger oder Radfahrer verletzt wird“, erklärte Christian Obinger, Busfahrer beim Regionalverkehr Oberbayern (RVO). Damit die von ihm chauffierten Schulkinder sicher und wohlbehütet in die Schule und wieder nach Hause kommen, bot er im Auftrag des RVO zum Schulbeginn Fünftklässlern ein Sicherheitstraining an.

Das könnte Sie auch interessieren: OVB-Themenseite Prien

So auch vor kurzem zum Anlass des neuen Schuljahres. Rund 125 Fünftklässler des Ludwig-Thoma-Gymnasiums trainierten klassenweise den gesamten Vormittag am Parkplatz vor dem König Ludwig Saal direkt am RVO-Bus in Sachen Sicherheit. Gemeinsam mit seinem Teamkollegen Stefan Frohwieser erklärte Obinger den zehn- bis elfjährigen Kindern, welche Gefahren am großen, rund zwölf Tonnen schweren Bus lauern. Neben dem richtigen Verhalten im und am Bus erfuhren die Schüler auch, welche Sicherheitseinrichtungen es gibt, wo die Notausstiege sind und warum sie im Bus nicht herumtollen sollten.

Toter Winkel am gefährlichsten

„Am gefährlichsten ist der tote Winkel“, so Obinger. Um den zu veranschaulichen, legte er ein großes orangefarbenes Dreieck vor dem Bus aus, auf dem eine ganze Klasse Platz findet. „All die dort stehenden Personen kann der Fahrer von seinem Sitz aus nicht sehen, trotz der sieben Spiegel, die zur Sicherheit zur Verfügung stehen“, so Obinger. Gefährlich sei dies vor allem, wenn der Bus rechts abbiegen müsse. Daher dürfe dort niemand stehen, so seine eindringliche Warnung.

Die Kraft des Busses war beeindruckend

Auch das geordnete Ein- und Aussteigen liege ihm sehr am Herzen, so Obinger. Über die Wucht und die Kraft des Busses waren die Kinder dann erstaunt, als ihnen diese plastisch aufgezeigt wurde, indem das Fahrzeug über einen gefüllten Wasserkanister aus Plastik rollte, der daraufhin platzte. Der Aufprall sei für den Fahrer nicht zu bemerken, so der Obinger.

Eindringlich schloss er sein Training mit der Bitte an die Schüler, das Gelernte auch zu beherzigen, damit nie etwas Schlimmes passiert.

Mehr zum Thema

Kommentare