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Vom Kanapee zurück auf dem Schießstand

SG Erlstätt blickt auf schwierige Corona-Jahre zurück und hofft auf normale Schießsaison

Die Vereinsmeister 2021/22 wurden in der Jahresversammlung der SG Erlstätt geehrt (von links): Alexander Huber, Schützenmeisterin Andrea Huber, Elfriede Huber, Sabine Hartmann, Katja Teichmann und Zweiter Schützenmeister Sebastian Bruckner.
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Die Vereinsmeister 2021/22 wurden in der Jahresversammlung der SG Erlstätt geehrt (von links): Alexander Huber, Schützenmeisterin Andrea Huber, Elfriede Huber, Sabine Hartmann, Katja Teichmann und Zweiter Schützenmeister Sebastian Bruckner.
  • VonMarkus Müller
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„So viele Leute habe ich hier schon lange nicht mehr gesehen“, freute sich Schützenmeisterin Andrea Huber zu Beginn der Jahresversammlung der SG Erlstätt im Schützenheim. Die beiden Corona-Jahre seien aufregend gewesen und man sei es einfach nicht mehr gewohnt, so zahlreich zusammenzukommen.

Grabenstätt – Viele Mitglieder seien auch noch sehr vorsichtig, meinte Huber mit Verweis auf die etwas mageren Teilnehmerzahlen bei den Preisschießen und Vereinsabenden. Die Pandemie habe dem Vereinsleben extrem geschadet und auch die vergangene Saison 2021/22 sei keine normale gewesen. „Im Oktober 2021 fand unser Anfangsschießen statt, Anfang November konnten wir noch das Sauschießen durchführen, danach sperrten wir wieder zu“, erinnerte die Schützenmeisterin, die seit über 20 Jahren an der Vereinsspitze steht. Erst im Januar habe man den Schießbetrieb wieder aufnehmen können. Da der Verein die Kosten für das Vereinsgebäude selbst trägt, geriet man auch in finanzielle Schieflage. „Durch die Unterstützung unserer Erlstätter Ortsvereine GbR und einiger Mitgliederspenden konnten wir aber durchhalten“, bedankte sich Huber. Man hoffe nun, das Schlimmste überstanden zu haben. Kassierin Elfriede Huber konnte sogar ein Plus vermelden.

Priorität liegt nicht auf dem Sieg

In puncto Wettkämpfe gab es nicht viel zu berichten. Die SG Erlstätt hatte aber mit der Auflage-Mannschaft an den Fern-Rundenwettkämpfen teilgenommen. „Einen Kampf haben wir sogar gewonnen, die Hauptsache war aber, dass es lustig war“, so Huber. Anschließend musste sie leider eine Absage verkünden: „Wir haben mit der Vorstandschaft einstimmig beschlossen, dass wir im Herbst wegen der nicht absehbaren Entwicklung von Corona und fehlender Helfer kein Dorfschießen ausrichten werden.“ Um in Zukunft nicht mehr so schnell in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten, beschloss die Versammlung neben einer Bierpreiserhöhung, den Jahresbeitrag von 20 auf 30 Euro anzuheben.

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Ein weiterer Programmpunkt war die Preisverleihung zur Vereinsmeisterschaft 2021/22. Zum Vereinsmeister wurde Sebastian Bruckner vor Wolfgang Ohla, Franziska Bruckner und Korbinian Rosenegger gekrönt. Alle vier gehören der Senioren-Klasse an. Dahinter belegten Katja Teichmann ( Hobbyklasse), Schützenmeisterin Andrea Huber (Altersklasse) und Alexander Huber (Schüler/Jugend) die Ränge fünf bis sieben. Hinter Sabine Hartmann (Damenklasse) kam Tim Hartmann (Schüler/Jugendklasse) auf den neunten Rang. Elfriede Huber war die einzige Teilnehmerin, die mit der Pistole schoss. Auch sie darf sich Vereinsmeisterin nennen.

Gemeinschaft ist das Wichtigste

„Ganz wichtig ist, dass ihr euch nach dem Schießen wieder wie früher zusammensetzt und die Gemeinschaft gestärkt wird“, appellierte der Stellvertretende Gauschützenmeister Karl Hirtreiter. Die Geselligkeit und das Miteinander seien zuletzt in den Vereinen viel zu kurz gekommen. Ins gleiche Horn blies der Schützenmeister der ZSG Grabenstätt und Dritter Bürgermeister Alois Binder: „Wir müssen einfach den inneren Schweinehund überwinden. Lasst das Kanapee Kanapee sein und geht’s wieder zum Schützenverein“. /EW

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