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Abschluss der Arbeiten im Herbst

Erneuerung der Alzbrücke in Seeon-Seebruck: Für wen die Arbeiten derzeit eine Belastung darstellen

Viel ist nicht mehr übrig von der Alzbrücke in Seebruck. Mittels eines Schwerlastkrans wurden jetzt die Längs- und Einhängeträger herausgehoben. Im Herbst soll die Sanierung abgeschlossen sein.
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Viel ist nicht mehr übrig von der Alzbrücke in Seebruck. Mittels eines Schwerlastkrans wurden jetzt die Längs- und Einhängeträger herausgehoben. Im Herbst soll die Sanierung abgeschlossen sein.
  • VonGabi Rasch
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Die Arbeiten an der Alzbrücke in Seeon-Seebruck laufen und stoßen bei der Bevölkerung auf reges Interesse. Doch bei einigen sorgt das Bauwerk durchaus für Schwierigkeiten im Alltag, und bislang Geplantes muss wieder verworfen werden.

Seeon-Seebruck – Die Großbaustelle zieht viele Schaulustige, die Sanierung der Alzbrücke interessiert die Leute. Aktuell ist vom alten Bauwerk nicht mehr viel übrig geblieben. Lediglich die Pfeiler. Die Längs- und Einhängeträger wurden in den letzten Wochen mit einem Schwerlastkran herausgehoben. Nach Angaben der Gemeinde soll das schwere Gerät noch vor Ostern wieder abgezogen werden. Auch der seit Monaten in der Alz liegende Baum wurde mittels des Krans aus dem Wasser entfernt.

Wie Josef Heiß, Bauamtsleiter der Gemeinde Seeon-Seebruck, im Gespräch mit den OVB-Heimatzeitungen mitteilt, sei die auf Staatsgrund befindliche Silberweide bei einem Sturm im vergangenen Jahr umgefallen. Dabei sei die Ufermauer stark beschädigt worden. Aus Naturschutzgründen sollte die Silberweide ursprünglich im Wasser verbleiben.

Silberweide aus der Alz entfernt

Doch die Gemeinde äußerte Bedenken, dass der Baum bei Hochwasser oder für die Schlauchbootfahrer eine Gefahrenstelle darstellen könnte, würde der Baum weiter im Wasser liegenbleiben. So habe man mit dem Staatlichen Bauamt vereinbart, die Silberweide aus der Alz zu entfernen. Um einen Ausgleich herzustellen, soll zu gegebener Zeit Fluss abwärts als Ersatz für den Baum eine Strukturverbesserung vorgenommen werden, so Heiß.

Um einen reibungslosen Bauverlauf gewährleisten zu können, finden mit der Gemeinde im Beisein des Bauherren und des Bauleiters wöchentliche Baubesprechungen statt. „Wir arbeiten Hand in Hand und helfen zusammen, Lösungen zu finden“, versichert Heiß. Auch bei Beschwerden aus der Bevölkerung, die sich jedoch in Grenzen hielten, sei ein verständnisvolles Gespräch immer noch der beste Weg, sagt Heiß.

Leute interessieren sich für Bauwerk

Ein gutes Miteinander bestätigte auch Florian Paukner vom Staatlichen Bauamt Traunstein. Darüber hinaus freue es ihn, dass die Großbaustelle auch bei vielen Passanten großes Interesse wecke: „Es freut mich sehr, dass die Leute das Bauwerk interessiert“, sagte er unserer Zeitung. Auf Anregung eines Passanten soll jetzt an einer wettergeschützten Stelle auf der Behelfsbrücke auch ein Plan der Baumaßnahme ausgelegt werden.

Die Baumaßnahme stellt gleichzeitig eine große Hürde für den Auto- und Schwerlastverkehr dar. Seit Mitte November müssen die Autofahrer längere Umwege in Kauf nehmen. Die Alz kann an dieser Stelle nur zur Fuß oder mit dem Fahrrad über einen während der Bauzeit errichteten Holzsteg überquert werden.

Im kommenden Herbst sollen die Sanierung abgeschlossen und die neue Brücke dann wieder passierbar sein. Damit verbunden ist allerdings der Umstand, dass die Staatsbrücke dann auch wieder von 40-Tonnern befahren werden darf.

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