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LESERBRIEF AN DIE REDAKTION

Für Seniorenbeirat

Zum Bericht über die Mitgliederversammlung der „Bürger für Prien“ im Lokalteil:

Im Bericht verspricht die Sozialreferentin, sich nach Jahren des Einsatzes für die Flüchtlinge von nun an „wieder mehr Zeit“ für die Senioren- und Behindertenarbeit zu nehmen. Der Eindruck der Älteren am Ort ist, dass hier seit Jahren Grabesstille herrscht. Politisch ist nichts geschehen, und hätten wir nicht die Sozialverbände am Ort und einige ehrenamtliche Veranstalter, sähe es düster aus.

In der Chiemgau-Zeitung stand vor einigen Wochen, dass 25 Prozent der Priener über 60 Jahre alt sind. Das sieht in den Landkreisgemeinden nicht anders aus.

Und doch ist dort einiges anders: In vielen der 2000 bis zur 18 000 Einwohner zählenden Gemeinden gibt es einen Seniorenbeirat. Er hat in einer bekannten 4000-Einwohner zählenden Gemeinde elf (!) Mitglieder und kommt seiner Aufgabe laut Gemeinde-Ordnung nach: „In unserer modernen Gesellschaft ist es unverzichtbar, dass sich ältere Menschen als Anwältinnen und Anwälte in eigener Sache einbringen. Nie zuvor gab es so viele bis ins hohe Alter gesunde und aktive Menschen. Es ist wichtig, die Teilhabe älterer Menschen in allen gesellschaftlichen Bereichen kontinuierlich einzufordern, damit diese zur Selbstverständlichkeit wird.“ (Vorwort zu „Gründung und Aufbau kommunaler Seniorenvertretungen“, München 2011)

In Prien ist das Feld einer „Sozialreferentin“ zu groß, um allen sozialen Ansprüchen gerecht zu werden, vor allem, wenn man sich jahrelang intensiv um die Helferkreise für Flüchtlinge kümmert. Die Priener Senioren fragen mit Recht: „Und wo bleiben wir?“ Ein Seniorenbeirat kann da eine gute und längst fällige Hilfe sein.

Elke Garczyk Prien

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