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AUS DEM GEMEINDERAT

Hohe Grundstückspreise in Seeon-Seebruck: Gemeinde mit Beschluss für günstige Eigenheime

Ob in Seebruck, Truchtlaching oder in Seeon (unser Bild): In der Gemeinde Seeon-Seebruck lässt es sich gut leben. Auch wegen des besonderen Erholungswertes ist die Nachfrage nach Baugrundstücken groß. Die Gemeinde möchte Grundstücke weiterhin für jene Bauwerber anbieten, die einen „kleineren Geldbeutel“ haben.
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Ob in Seebruck, Truchtlaching oder in Seeon (unser Bild): In der Gemeinde Seeon-Seebruck lässt es sich gut leben. Auch wegen des besonderen Erholungswertes ist die Nachfrage nach Baugrundstücken groß. Die Gemeinde möchte Grundstücke weiterhin für jene Bauwerber anbieten, die einen „kleineren Geldbeutel“ haben.
  • vonGabi Rasch
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Der freie Immobilienmarkt ist angespannt und vor allem in Kommunen wie Seeon-Seebruck von hohen Preisen geprägt. Jungen Familien und Alleinstehenden ohne hohes Einkommen oder einem Vermögen fällt es schwer, sich vor Ort ein Eigenheim zu schaffen.

Seeon-Seebruck – Die Gemeinde gibt deshalb weiterhin eigene Grundstücke zu vergünstigten Preisen ab. Der Gemeinderat beschloss in seiner jüngsten Sitzung dafür einstimmig neue Richtlinien.

Nach Angaben von Bürgermeister Martin Bartlweber (FWS) stehen die Bewerber Schlange. Aktuell stünden aber lediglich zwei gemeindeeigene Baugrundstücke zur Verfügung. Nachdem das klassische Einheimischenmodell, wonach die Vergabe unmittelbar an den Wohnsitz der Bewerber geknüpft war, nicht mehr zulässig ist, hat sich die Verwaltung bei der Erstellung des Neuerlasses an den gemeinsamen Leitlinien der Europäischen Kommission, der Bundesregierung sowie der Bayerischen Staatsregierung angelehnt.

Punkte sammeln fürs Traumgrundstück

Kennzeichnend für das Auswahlverfahren ist ein Punktesystem, in dem soziale Gesichtspunkte und Ortsbezugskriterien zum Tragen kommen. Um diese rechtlichen Anforderungen zu erfüllen, waren die Gemeinde-Richtlinien zu überarbeiten und anzupassen.

Im Rahmen der Überarbeitung brachte der Gemeinderat Wünsche und Anregungen vor, die in den Neuerlass eingearbeitet wurden. CSU-Gemeinderat Franz Wörndl hatte im Vorfeld angeregt, über die einzelnen Positionen separat abzustimmen. So erfolgten im Rahmen der Diskussion in den detailliert aufgeschlüsselten Richtlinien noch kleinere Änderungen.

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Die wesentlichen Auswahlkriterien der Stufe 1 beinhalten unter anderem, dass bei der Vergabe von preisreduzierten Grundstücken feste Einkommens- und Vermögensgrenzen nicht überschritten werden dürfen. Bei der Vergabe von Grundstücken zum Normalpreis gelten keine Einkommens- und Vermögensgrenzen.

Beim Punktesystem — Stufe 2 — bei dem die Bewerber maximal 100 Punkte erzielen können, sind auch soziale Kriterien ausschlaggebend: je geringer das Einkommen, desto mehr Punkte. Um Kandidaten, die vor dem Erwerb des Eigenheims höhere Ansparungen getätigt haben, nicht zu benachteiligen, bleibt hier das Vermögen unberücksichtigt.

Der Ortsbezug ist wichtig

Eine maßgebliche Rolle spielt auch der Bezug zum Ort. Hier fallen die Dauer des Erstwohnsitzes beziehungsweise die Rückkehr in die Gemeinde oder die Zeitspanne eines gehobenen Ehrenamtes in der Gemeinde ins Gewicht.

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