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Gemeinderat berät

Seeon-Seebruck: CSU will mehr Photovoltaik und eine stromsparende Straßenbeleuchtung

Ein Solarpark auf einem Feld (Symbolbild): Freiflächenanlagen sind auch in Seeon-Seebruck im Gespräch.
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Ein Solarpark auf einem Feld (Symbolbild): Freiflächenanlagen sind auch in Seeon-Seebruck im Gespräch.
  • VonGabi Rasch
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Nach Auffassung der CSU-Fraktion des Seeon-Seebrucker Gemeinderats sollte in der Gemeinde nicht nur der Ausbau von Photovoltaik-Dachflächenanlagen an gemeindlichen Liegenschaften forciert werden. Die CSU will auch die Straßenbeleuchtung stromsparend modernisieren.

Seeon-Seebruck – Daran appellierte die CSU-Fraktion in Form von Anträgen, die bereits Anfang Mai in einer öffentlichen Gemeinderatssitzung in der Truchtlachinger Turnhalle behandelt wurden. Bezugnehmend auf die geplante Gründung einer Genossenschaft für Photovoltaik-Freiflächenanlagen erklärt die CSU in ihrem Antrag, dass diese genau so ein Weg sein könne, wie auch die Privatinitiative einzelner Personen, das Thema Energiewende nicht nur zu denken, sondern auch mit Leben zu erfüllen. Ganzheitlich betrachtet gehe es nicht nur um die momentane Gewinnmaximierung, sondern tatsächlich um die nachhaltige Betrachtungsweise einer schonenden Energiegewinnung unter Abwägung aller Vor- und Nachteile.

Erst sollen alle baulichen Anlagen belegt sein

Obwohl die Gemeinde die Energieautarkie erreicht habe, dürfe hier aber niemals ein Stillstand eintreten, fordert die CSU. „Wir sind grundsätzlich nicht gegen die Installation von PV-Freiflächenanlagen, aber die Ausnutzung aller zur Verfügung stehenden Dachflächen muss Vorrang haben.“

Eine Inanspruchnahme von landwirtschaftlichen Flächen durch eine von der Gemeinde ins Leben gerufene Genossenschaft dürfe nur eine Möglichkeit sein, wenn alle anderen Dächer und sonstigen baulichen Anlagen, die zugänglich seien, mit einer Anlage belegt würden.

Gemeinderat will in Sachen Photovoltaik wissen, was möglich ist

Auch vor dem Hintergrund, dass Freiflächenanlagen einen wesentlichen Eingriff in die touristisch genutzte Landschaft bedeuten, sei es unverzichtbar, zunächst die noch zur Verfügung stehenden öffentlichen Dachflächen zu nutzen, die laut einer überschlägigen Berechnung eine Leistung von mindestens 1000 Kilowatt erbringen könnten.

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Ein zweiter und unverzichtbarer Weg muss die Regelung der Nutzung von PV-Anlagen auf Neu- und Umbauten sein. Es dürfe keineswegs zukünftig der Fall sein, dass unterschiedliche Wohngebäude, Gewerbe- oder sonstige Gebäude genehmigt würden, sollten diese ohne den Bau von Dachflächenanlagen errichtet werden. Nach Angaben der Verwaltung seien bislang das Seebrucker Rathaus, die Schule Seeon und das Feuerwehrhaus in Truchtlaching mit PV-Anlagen ausgestattet. Der Antrag, eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben, wurde einstimmig genehmigt.

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