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Pfarrer i.R. Josef Dengl feiert 80. Geburtstag

Ein Seelsorger, der gut zuhören kann

80 Jahre alt geworden ist Pfarrer i.R. Josef Dengl. Unter den vielen Gratulanten war auch Priens Zweite Bürgermeisterin Renate Hof.  Foto  berger
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80 Jahre alt geworden ist Pfarrer i.R. Josef Dengl. Unter den vielen Gratulanten war auch Priens Zweite Bürgermeisterin Renate Hof. Foto berger

Prien - Seinen 80. Geburtstag feierte Pfarrer i. R. Josef Dengl. Der Jubilar war sichtlich gerührt, dass so viele Gratulanten in das Caritas-Seniorenheim Sankt Josef kamen. Sogar zwei Abordnungen aus Waldkraiburg und Olching scheuten den weiten Weg zu ihrem ehemaligen Seelsorger nicht. "Seelsorger" - Genau diese Bezeichnung für einen Pfarrer charakterisiere Dengl bestens, so die übereinstimmende Meinung der Gratulanten.

Schon seit vierzehn Jahren lebt und arbeitet Josef Dengl in der Marktgemeinde Prien. Die neue Leiterin des Caritas Altenheim Sankt Josef, Theresia Meisl, bezeichnete es als große Ehre, Dengl zu seinem Geburtstag gratulieren zu können. Sie betonte, wie ernst Dengl die Altenheim-Seelsorge nehme und wie gut er mit den Menschen sprechen könne. "Vielen Dank für die gute Heimseelsorge", so Meisl.

Auch Priens Zweite Bürgermeisterin Renate Hof stellte die Bedeutung der Betreuung älterer Menschen und Bewohner des Altenheims und der Seniorenstifte in den Vordergrund. Dengl könne hervorragend zuhören. Gerade in der heutigen Zeit sei es wichtig, einen Pfarrer zu haben, der sich speziell um die Belange dieser Menschen kümmere.

Er habe ein Herz für Waldkraiburg und auch für Olching, sagte Dengl, aber auch in Prien habe er sich sogleich zu Hause gefühlt. Er dankte auch der ehemaligen Altenheim-Leiterin Johanna Hellwasser für die Jahre lange gute Zusammenarbeit. Dabei erinnerte er sich an seine Anfänge in Prien - und daran, dass ihn der damalige Bürgermeister Lorenz Kollmannsberger überall eingeführt habe. Ihn und eine ganze Reihe von Menschen werde er nie vergessen, so Dengl.

Der im Jahr 1933 in der Nähe von Grafing geborene Dengl studierte Philosophie und Theologie im Priesterseminar in Freising. Nach mehreren Stationen war er dann fast 20 Jahre Stadtpfarrer in Waldkraiburg (1980 bis 1999). Dort war er 1994 maßgeblich an der Gründung des größten Pfarrverbandes der Erzdiözese München-Freising, des Pfarrverbandes Waldkraiburg, beteiligt. Er übernahm dessen Leitung.

Der begeisterte Wanderer, der gerne zu den großen Wallfahrtsorten reist und ebenso gerne die berühmten Hauptstädte besucht, hat drei Bücher veröffentlicht. Und er liebt es insbesondere, zum mittelalterlichen Kloster Maria Laach in die Eifel zu fahren. daa

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