NEUJAHRSKONZERT IN BERNAU

Mit Schwung und Optimismus

Albert Osterhammer dirigierte die Bernauer Musikkapelle beim Neujahrskonzert gewohnt souverän. Berger
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Albert Osterhammer dirigierte die Bernauer Musikkapelle beim Neujahrskonzert gewohnt souverän. Berger

Bernau – Das Neujahrskonzert der Musikkapelle Bern au hat längst einen festen Platz im Jahreskalender der Gemeinde.

Auch heuer machten die Sternsinger der katholischen Pfarrei St. Laurentius den Anfang. Mit ihrem Segensgruß und einem Dreikönigslied sammelten sie für „The Nest“, ein Kinderheim in Nairobi/Kenia, dem alle Gaben der Bernauer zugute kommen.

Bürgermeister Philipp Bernhofer wünschte allen Besuchern für das neue Jahr Gesundheit und eine große Portion Optimismus und Gelassenheit.

Mit „Der Falkenauer“ von Ernst Mosch, dem König der böhmischen Blasmusik, begrüßte die Bernauer Musikkapelle unter der Leitung von Albert Osterhammer die Gäste im gut gefüllten Kampenwandsaal.

Durch das einstündige abwechslungsreiche Programm leiteten abwechselnd Irene Biebl-Daiber und Wolfgang Schnaiter.

Die beiden Höhepunkte bildeten der Konzertwalzer von Johann Strauß Sohn, dem Walzerkönig von Wien, und „Tokyo Adventure“, ein großes japanisches Medley von Luigi di Ghisallo. Getreu dem Motto der Veranstaltung „Vom Egerland zum Donaustrand“ hatte Osterhammer zwischen diesen beiden Hauptwerken eine Auswahl an vor allem böhmischen Polkas, Walzern und Märschen angeordnet, die die begeisterten Zuhörer bereits nach kurzer Zeit zum Mitschunkeln animierten.

Bei „Trara es brennt“ von Rudolf Lamp sang dazu noch der Flügelhornsatz mit kräftigen Männerstimmen den dazugehörigen Text aus vollen Kehlen mit, sehr zur Freude der Zuhörer.

Der musikalische Bogen spannte sich anschließend über den „Olympioniken-Marsch“ von Sepp Tanzer, den Walzer „Der Weg zurück“ von Ernst Mosch, die „Ellwangen-Polka“ von Ladislav Kubes bis zum Walzer „Moldau Spaziergang“ von Jaroslav Hurt, bevor der Konzertmarsch „Die Sonne geht auf“ von Rudi Fischer das offizielle Programm beendete.

Für die Konzertbesucher gab es, dank des lang anhaltenden Applauses, mit dem „Radetzky-Marsch“ von Johann Strauß Vater eine mittlerweile traditionelle Zugabe.

Bei den Musikern der Bernauer Blaskapelle beginnt im neuen Jahr schon wieder die Probenarbeit für das Jahreskonzert, das am Palmsonntag, 25. März, in der Bernauer Mehrzweckhalle stattfinden wird. An diesem Tag wird auch die fertige CD-Produktion vorgestellt.

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