Schwimmbad Bergen wieder offen

Im Schwimmbad Bergen hat der Badebetrieb wieder begonnen.
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Im Schwimmbad Bergen hat der Badebetrieb wieder begonnen.

Bergen – Die Badesaison hat jetzt auch in Bergen begonnen: Nachdem bereits eine Reihe von Freizeiteinrichtungen im Landkreis Traunstein ihre Pforten geöffnet hat, gibt nun auch die Gemeinde Bergen den Weg frei.

Im Gemeinderat gab Bürgermeister Stefan Schneider bekannt, dass das Schwimmbad wieder offen sei.

Die Gemeinde habe ein Hygiene-Konzept aufgestellt – mit einer Reihe von Vorgaben, die nun von den Besuchern zu beachten sind. Auch in Bergen wirbelt das Corona-Virus den Badebetrieb gehörig durcheinander. Wie andernorts auch, war eine Öffnung zu einem früheren Zeitpunkt im Jahr nicht möglich. Die Bademeister stehen bereit, ebenso der Wirt und die Wasserwacht. Das Bad ist täglich geöffnet von 9 bis 19 Uhr, letzter Einlass ist 17 Uhr, ab einer Lufttemperatur von 15 Grad.

Die Einzelheiten des Hygienekonzepts bleiben weiterhin abhängig von den Auflagen der Behörden. Vorerst gelten folgende Regeln: Das Tragen von Mund-Nase-Schutz im Kassen- und Gastronomiebereich sowie auf den Toiletten und der Mindestabstand von 1,5 Meter müssen eingehalten werden.

Umkleidekabinen und Duschen bleiben vorerst gesperrt. Die Badegäste können die Umkleiden im Außenbereich nutzen, ebenso die Duschen, die sich dort befinden..

Keine Rutscheund Schwimmkrake

Die Wasserrutsche und die Schwimmkrake können aufgrund der aktuellen Vorgaben vorerst nicht zur Verfügung gestellt werden, ebenso das Beachvolleyball-Feld. Bedingt durch die Corona-Krise ist die Zahl der Besucher, die das Schwimmbad gleichzeitig nutzen dürfen, eingeschränkt. In der Freizeiteinrichtung, die in „normalen Zeiten“ 600 bis 700 Gäste fassen kann, dürfen sich laut Schneider bis auf Weiteres nur 435 Besucher aufhalten.

Und auch der Kartenverkauf ist in diesem Jahr eingeschränkt: Es gibt keine Saisonkarten. Punktekarten seien erhältlich – womit, wie Schneider ausführte, der Eintritt ins Bad unterm Strich „sehr günstig“ aus falle.

Die Gemeinde habe das Schwimmbad im Frühjahr generalsaniert, so der Bürgermeister. Er sprach von Kosten in Höhe von 48 000 Euro.

Mitarbeiter des gemeindlichen Bauhofs seien insgesamt 300 Stunden vor Ort gewesen – was unterm Strich bedeute, dass zwei Leute komplett einen Monat im Schwimmbad beschäftigt waren. Ganz abgeschlossen sind die Arbeiten laut Schneider noch nicht, am Naturbecken laufen sie noch. pü

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