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Brauchtum und Vereinsleben

Pfadfinderstamm aus Grassau: Was macht der Schwarze Mustang im Achental?

Die Pfadfinder waren 2017 Gäste beim Bundeslager vom Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder zusammen mit tausend anderen Pfadfindern.
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Die Pfadfinder waren 2017 Gäste beim Bundeslager vom Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder zusammen mit tausend anderen Pfadfindern.

Hinter dem Namen stehen keine Pferde, sondern eine Reihe junger engagierter Menschen, bei denen Naturverbundenheit und Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen. In unserer Vereinsserie stellen wir Ihnen dieses Mal den Pfadfinderstamm „Schwarzer Mustang Achental“ aus Grassau vor.

Grassau – Um etwas über die Wurzeln des Pfadfinderstammes zu erfahren, muss man einige Jahre zurückblicken: Bereits seit 1955 gibt es Pfadfinder im Achental. Leider sind über die Anfangszeit nur wenige Aufzeichnungen vorhanden.

Es ist allerdings bekannt, dass sich die erste Gruppe 1959 bildete und „Sippe Hirsch“ genannt wurde. Damals gehörte sie zu einem anderen Pfadfinderstamm in München. Doch bald gab es immer mehr Pfadfinder im Achental und es wurden weitere Sippen gegründet, unter anderem entstand 1962 die Sippe „Schwarzer Mustang“. Während andere Gruppen sich in den folgenden Jahren auflösten, blieb diese weiter bestehen und 1969 wurde der eigenständige Stamm „Schwarzer Mustang Achental“ gegründet, der heute „Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder“ heißt. Seitdem hat der Stamm Höhen und Tiefen erlebt, oftmals seinen Standort ändern müssen und vielerlei Aktionen geplant. Heute hat der Stamm 50 Mitglieder.

Pfadfinder sind offen für Neues

Die Definition von Pfadfinderei hat sich im Laufe der Jahre stark verändert und auch heute gibt es noch unterschiedliche Auffassungen. Doch eines haben die Pfadfinder auf der ganzen Welt gemeinsam: Sie sind offen für Neues. Sie möchten Menschen auf der ganzen Welt kennenlernen und mit ihnen und ihrer Kultur in Kontakt treten und dabei einander achten.

Ein Pfadfinderlager ist ein Ort der Begegnung. Fernab vom normalen Alltag wird Kindern dort beigebracht, als Gruppe zusammen zu arbeiten, Aufgaben zu übernehmen und spielerisch zu lernen. Dabei begegnen sie schon von klein auf anderen Menschen, zunächst Pfadfindern aus dem nächsten Stamm, dann aus Deutschland und schließlich aus der ganzen Welt.

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Ebenso wie die Anzahl der Freunde wachsen auch die Aufgaben eines Pfadfinders mit der Zeit. Das ehemalige Gruppenmitglied leitet irgendwann selbst eine Gruppe, plant Aktionen und nimmt Jüngere mit auf neue Abenteuer. Dieses Prinzip wird „Jugend führt Jugend“ genannt und ist ein elementarer Bestandteil der Pfadfinderei und unter anderem Ursache für das familiäre Grundgefühl unter Pfadfinderkameraden.

Mehr Informationen sind auf der Homepage des Stammes erhältlich

Die Pfadfinder verbringen ihre Zeit in der Natur und sie wollen möglichst viel über sie in Erfahrung bringen und sie schützen. Doch im Zentrum steht immer die Gemeinschaft.

Die Pfadfindergruppe lädt Interessierte dazu ein, sich unter www.stamm-sma.de zu informieren oder sich per E-Mail an info@stamm-sma.de zu melden.

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