Schutzstreifen in der Seestraße abgefräst

Bürgermeister Andreas Friedrich und Tiefbau-Chef Tobias Kollmannsberger (von links) begutachten die Arbeiten.
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Bürgermeister Andreas Friedrich und Tiefbau-Chef Tobias Kollmannsberger (von links) begutachten die Arbeiten.

Prien – In der Seestraße gibt es zwischen den Einmündungen der Stauden- und der Franziska-Hager-Straße keine Radschutzstreifen mehr.

Die Gemeinde hat die gestrichelten weißen Linien nach einem entsprechenden einstimmigen Marktgemeinderats-Beschluss abfräsen lassen. Auslöser waren die vielen Stürze von Radfahrern in den Gleisen der Chiemseebahn, die dort die Seestraße diagonal überqueren. Im Rat reifte die Überzeugung, dass die gestrichelten Linien als Markierung wahrgenommen werden und Radler deshalb nicht weit genug ausscheren, um die Gleise in einem sicheren Winkel zu überqueren und nicht hängenzubleiben. Weil in der Umgebung ohnehin neue Querungshilfen für Fußgänger geplant sind, ließ die Gemeinde die Radschutzstreifen gleich auf mehreren hundert Metern Länge abfräsen. Ergebnis: Im Asphalt verlaufen nun an beiden Fahrbahnseiten- Rinnen. Sie sollen mit Flüssigasphalt aufgefüllt werden. Allerdings ist dieser in der Regel schwarz.

Im Effekt würden neue durchgezogene, schwarze Linien auf grauem Asphalt entstehen, erläuterte Friedrich. Es werde noch nach einer endgültigen Lösung gesucht.

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