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„TRAININGSLAGER SCHULE“ FÜR 22 ABSOLVENTEN BEENDET

Schüler für ihre erfolgreichen Abschlüsse im Beruflichen Schulzentrum Traunstein geehrt

Die Staatspreistragenden verabschiedete der Schulleiter des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums, Oberstudiendirektor Helmut Götzinger (vorne rechts).
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Die Staatspreistragenden verabschiedete der Schulleiter des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums, Oberstudiendirektor Helmut Götzinger (vorne rechts).

Trotz Corona, Wechsel- und Distanzunterricht sowie vielen anderen Unwägbarkeiten haben die Schüler des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums Traunstein (BSZ) einen hervorragenden Abschluss geschafft.

Traunstein – Diese Feststellung traf der Schulleiter, Oberstudiendirektor Helmut Götzinger, zum erfolgreichen Schulabschluss. 22 Abschlussschüler erhielten bei der Zeugnisübergabe der Berufsschule und Berufsfachschulen des BSZ wegen hervorragender schulischer Leistungen einen Staatspreis der Regierung von Oberbayern.

„Als Ergebnis haltet ihr ein Zeugnis in der Hand, das schwarz auf weiß belegt, dass ihr die Schulzeit am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Traunstein erfolgreich beendet habt“, betonte Götzinger. Das Ende ihrer Schulzeit sei aber gleichzeitig der Anfang eines neuen Weges. Danach gehe es wirklich ins eigene Leben mit deutlich mehr Verantwortung. Dieser sei vorerst ein Weg ins Unbekannte, stellte er fest. Er könne gerade sein, direkt auf ein Ziel gerichtet, vielleicht aber auch sehr verschlungen. Vielleicht werde es andere geben, die ihnen Steine in den Weg legten und es werde neue Menschen geben, die sie auf einem Stück des Weges begleiteten. Manch einer werde in einer Sackgasse landen oder einen großen Umweg machen. Auch davor müssten sie keine Angst haben.

„Für welchen Weg ihr euch auch entscheidet: ich wünsche euch, dass ihr eine berufliche Perspektive findet, die euch begeistert, die euren Stärken und Neigungen entspricht und in der ihr erfolgreich zeigen könnt, was in euch steckt. Und gestattet mir noch eine kurze Anmerkung zu den Noten im Abschlusszeugnis: Ordnet diese Noten ein als das, was sie sind“, so der Schulleiter. Es seien Bewertungen, die ausschließlich ihre schulischen Leistungen dokumentieren. Sie gäben aber kaum Auskunft darüber, was sie als Persönlichkeit und unverwechselbaren Menschen ausmache. Jeder von ihnen habe Qualitäten, Fertigkeiten, Eigenschaften und Charakterzüge, die sich mit einer Schulnote nicht ausdrücken ließen.

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Sie sollten das, was ihnen die Schule mitgebe, als Grundlage für die weitere Entwicklung in eine spannende Zukunft sehen. Götzinger gab ihnen noch einen Rat, am Beispiel des Fußballs, mit: Jetzt sei ihr Trainingslager Schule beendet, endlich dürften sie aufs Spielfeld, der Anpfiff sei erfolgt und sie seien am Ball. „Stürmt vor, aber nicht zu unbedacht, guckt auch mal nach links und rechts, damit ihr nicht im Abseits steht und eure Mitspieler aus dem Blickwinkel verliert. Spielt fair, sonst gibt es die Gelbe Karte. Passt auf eure Knochen auf, damit ihr nicht vom Spielfeld getragen werden müsst. Und wenn ihr nicht gleich ein Tor schießt, nicht verzagen, der nächste Angriff kommt bestimmt und eure nächste Chance damit auch“, gab Götzinger ihnen mit auf den weiteren Lebensweg.

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