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Aus dem Gemeinderat

Schreibtische statt Konzertbühne - Umnutzung in Bernau geplant

Hier ein Bild von einem Konzert aus dem Jahr 2016. Die Ausstellungshalle soll nun vorübergehend als Bürogebäude genutzt werden.
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Hier ein Bild von einem Konzert aus dem Jahr 2016. Die Ausstellungshalle soll nun vorübergehend als Bürogebäude genutzt werden.
  • Tanja Weichold
    VonTanja Weichold
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Eine ungewöhnliche Umnutzung ist in Bernau geplant. Die Hintergründe.

Bernau – Mit 11:6 Stimmen erteilte der Bernauer Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung das Einvernehmen für einen Bauantrag beim Gut Hitzelsberg. Dort sollen das Erd- und Obergeschoss der ehemaligen Ausstellungshalle für Oldtimer-Fahrzeuge vorübergehend als Büros, Besprechungs- und Nebenräume genutzt werden.

Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber (CSU) verlas ein Schreiben der Firma Herecon, die den Antrag stellte. Die Räume werden demnach mit leichten Trennwänden in Holz-Glaskonstruktion unterteilt. Die Treppe werde mit einer feuerbeständigen Wand räumlich abgetrennt. Die Wandöffnung werde mit einer feuerhemmenden Schiebetüre geschlossen.

Mehr Mitarbeiter

Die Herecon beschäftige derzeit 24 Mitarbeiter, von denen 19 am Standort in Bernau tätig seien. Die Mitarbeiterzahl werde sich heuer noch einmal erhöhen, deshalb würden die Büro- und Besprechungsräume benötigt. Laut Verwaltung ist die Erschließung in jeder Hinsicht gesichert. Die Bürgermeisterin erinnerte daran, dass der Gemeinderat im Mai 2019 die Aufstellung des Bebauungsplans „Sondergebiet Hitzelsberg – Hotel mit Fremdenverkehr, Veranstaltungen, Gastronomie und Gewerbe“ beschlossen habe. Damit habe man dem künftigen Eigentümer Entwicklungspotential zugesichert. Die nun vorliegende Nutzungsänderung erfolge im Bestandsgebäude.

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Den vorliegenden Antrag der Grünen bewertete die Verwaltung als nicht zulässig, da der Antrag thematisch nicht die Nutzungsänderung betreffe. Zudem hätten sich gegenüber dem Beschluss vom Mai 2019 keine neuen Erkenntnisse ergeben, die eine neue Beratung rechtfertigten. Die Bürgermeisterin sagte zu Josef Genghammer (Grüne), der den Antrag vorgelegt hatte: „Sie können gerne dagegen stimmen (gegen den Bauantrag, Anm. d. Red.).“

In seinem Antrag forderte Genghammer, für das gesamte Hitzelsberg-Gelände inklusive der bei der Gemeinde verbleibenden Grundstücke keine Baumaßnahmen mehr zu genehmigen und auch keinen Bebauungsplan mehr aufzustellen. Ein solcher Baustopp solle rechtlich langfristig abgesichert werden, etwa durch einen Grundbucheintrag zugunsten Dritter.

Kritik meldete Matthias Vieweger (CSU) an, weil den Gemeinderäten die Unterlagen nicht rechtzeitig zugegangen waren. Biebl-Daiber erklärte, das sei der Tatsache geschuldet, dass die Pläne erst am Sitzungstag zugegangen waren und die Sache eilig sei. Sie korrigierte auf eine Nachfrage von Thomas Deinzer (SPD) ihre Aussage, dass Herecon schon Bestellungen in Auftrag gegeben habe. Die Planungen liefen, sagte sie. Weitere Redebeiträge gab es nicht.

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