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Im Entwicklungsministerium

Traunsteiner SPD-Abgeordnete Dr. Bärbel Kofler wird Staatssekretärin im Kabinett von Bundeskanzler Scholz

Dr. Bärbel Kofler, SPD-Bundestagsabgeordnete aus Traunstein.
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Dr. Bärbel Kofler, SPD-Bundestagsabgeordnete aus Traunstein.
  • Tanja Weichold
    VonTanja Weichold
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Erst wurde die Traunsteiner SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Bärbel Kofler als mögliche Entwicklungsministerin in der neuen Bundesregierung von Kanzler Olaf Scholz gehandelt, jetzt wird sie Staatssekretärin. Die Freude ist groß.

+++ Update vom 8. Dezember, 12.30 Uhr +++

Traunstein/Berlin – Am Ende war‘s zwar nicht der Ministerposten, dafür leuchtete bei der Traunsteiner SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Bärbel Kofler noch am Montagabend die Telefonnummer des SPD-Fraktionsvorsitzenden Rolf Mützenich auf. Er teilte ihr mit, dass sie die neue parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sein wird.

„Scharnier“ zwischen Regierung und Parlament

Das ist das „Scharnier“ zwischen Regierung und Parlament, wie Kofler am Mittwoch (8. Dezember) im Gespräch mit den OVB-Heimatzeitungen erklärte. Sie stehe dem Parlament Rede und Antwort in Fragen des „Regierungshandelns“, unterstütze und vertrete auf Wunsch Entwicklungsministerin Svenja Schulze in bestimmten Bereichen, etwa bei Treffen oder Veranstaltungen.
Svenja Schulze sei ein sehr angenehmer Mensch, sagte Kofler: „Ich kann sehr gut mit ihr und freue mich auf die Zusammenarbeit.“

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Die studierte Sprachwissenschaftlerin Kofler gehört dem Deutschen Bundestag als Abgeordnete seit dem Jahr 2004 an. Die 54-Jährige war seit 2016 Beauftragte der Deutschen Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe und vorher Sprecherin der SPD für Entwicklungspolitik. Sie gilt in SPD-Kreisen als erfahrene Fachfrau auf diesem Gebiet. „Ich glaube, das ist genau das Ministerium, in dem man viele Ideen zu den Zukunftsfragen entwickeln kann, die ganz viele Menschen beschäftigen“, so Kofler und nennt etwa Klimawandel, Pandemie, Lieferketten und soziale Mindeststandards auch in anderen Ländern.

+++ Der Originaltext vom 6. Dezember +++

Die Traunsteiner SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Bärbel Kofler wird nicht Entwicklungsministerin. Am Montag (6. Dezember) lüftete der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz in Berlin das im Vorfeld der Verhandlungen gut gehütete Geheimnis und gab die Namen der sieben SPD-Bundesminister bekannt. Die Traunsteiner Abgeordnete ist nicht darunter, das Entwicklungsministerin wird Svenja Schulze.

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Auf Nachfrage der OVB-Heimatzeitungen zeigte sich Kofler jedoch nicht enttäuscht. Sie schreibt in ihrer Stellungnahme: „Ich freue mich, dass ich als Fachpolitikerin von vielen als Entwicklungsministerin in Erwägung gezogen worden bin. Ich habe mich aber selbst nie an diesen Spekulationen beteiligt, da dies keine abschließenden Listen waren.“

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Sie freue sich sehr darauf, nun im Bundestag die der SPD wichtigen Punkte des Koalitionsvertrags umzusetzen. Die Einführung des Mindestlohns, der zügige Bau neuer Wohnungen, gestärkte Entwicklungszusammenarbeit und die Bekämpfung der Pandemie seien ihr besonders wichtig. Die künftigen SPD-Ministerinnen nennt sie tatkräftig und kompetent, die männlichen Kollegen erfahren und engagiert.

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