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SCHULE BRAUCHT NOCH EIN KLASSENZIMMER

Schlechinger Gemeinderat beschäftigt sich mit Betreuungsplätzen für die Kinder

  • VonSybilla Wunderlich
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Der Gemeinderat stellte in seiner jüngsten Sitzung mit mehreren einstimmigen Beschlüssen die Weichen für den Waldkindergarten und fasste die Erweiterung der Schule ins Auge. Demnach soll eine Projektgruppe für den geplanten Waldkindergarten gebildet und eine Standortanalyse durchgeführt werden.

Schleching – Für die Möglichkeiten der Schulerweiterung soll Bürgermeister Josef Loferer (CSU) einen Planer beauftragen, um Vorschläge auszuarbeiten.

Kämmerer Thomas Holzner verlas die aktuellen Zahlen der einzelnen Stätten. So sind im Kindergarten seit Jahresbeginn 53 Kinder und elf weitere Kinder in der Krippe gemeldet. Hinzu kämen zwölf Hortkinder, die von der AWO betreut werden. Die Verwaltung habe 41 Familien angeschrieben und nach ihrem Interesse für einen Waldkindergarten gefragt. Für 2022 hätten zwölf Familien und für 2023 weitere Familien ihr Interesse bekundet.

Nun werde eine Informationsveranstaltung organisiert, um die Pädagogik in Waldkindergärten zu erläutern. Damit sollen eventuell weitere Familien dafür begeistert werden. Laut Holzner wurden bereits drei Standorte besichtigt, die für einen Waldkindergarten infrage kämen. Die Projektgruppe für den Waldkindergarten setzt sich aus Loferer, Christian Zaiser (UBS) und Michael Bachmann (CSU) zusammen.

Mehr Kinder als Platz zur Verfügung

Platzbedarf gibt es auch in der Schlechinger Schule. Nach den aktuellen Kinderzahlen werden im Schuljahr 2022/23 voraussichtlich mindestens zwanzig Kinder eingeschult. Konrektorin Bärbel Schmalfuß geht nach jetzigem Stand davon aus, dass bei dieser Kinderanzahl keine Genehmigung für eine Kombiklasse erfolgt, wie sie in der Sitzung erklärte.

Die zweite Klasse habe in diesem Schuljahr voraussichtlich zwölf Kinder, sodass die Kombiklasse eine Gesamtkinderanzahl von 32 Kindern hätte. Die maximale Anzahl in einer Klasse betrage 25, sodass ab Herbst 2022 ein weiteres Klassenzimmer benötigt werde. Auf das frühere Klassenzimmer, das jetzt als Probenraum der Musikkapelle genutzt wird, könne wegen des langfristigen Mietvertrags nicht zurückgegriffen werden.

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In der anschließenden Diskussion wies Elfie Bachmann (UBS) darauf hin, dass die Tendenz Richtung Ganztagsschulen gehe und dann wieder Raumbedarf entstehe. Sie regte an, nach Zwischenlösungen zu suchen, bis klarer werde, was das Kultusministerium plant. Michael Bachmann meinte, dass die Komplexität des Themas in dieser Sitzung nicht ausdiskutiert werden könne, aber der Startschuss für die weitere Planung gegeben sei. Zaiser brachte auch den Gedanken zur Umnutzung von vorhandenen Räumen ins Spiel.

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