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FREIWILLIGE BEIM SCHWENDEN

Schleching: Unkraut jäten bei 30 Grad im Steilhang

Die Helfer (von links): Susanne Hibbeler-Schmidt, Elena Stengel, Lisa Stengel, Stefan Agstetter, Franz Sigl, Helmut Müller, Josef Loferer. Nicht auf dem Foto ist Teilnehmer Hubert Pfeiffer.
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Die Helfer (von links): Susanne Hibbeler-Schmidt, Elena Stengel, Lisa Stengel, Stefan Agstetter, Franz Sigl, Helmut Müller, Josef Loferer. Nicht auf dem Foto ist Teilnehmer Hubert Pfeiffer.
  • VonSybilla Wunderlich
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Was die Kühe und Rinder an unerwünschten Bewuchs auf der Alm nicht fressen, muss der Mensch entfernen. Zu dieser Aktion namens Schwenden lud Schlechings Bürgermeister und Almbauer Josef Loferer am vergangenen Freitag ein.

Schleching – Gekommen waren fünf Männer und drei Frauen, die sich mit Werkzeug ausgerüstet auf den zwanzigminütigen Weg Richtung Ruprechtshütte machten. Loferer erklärte den Helfern, was weggeschnitten werden soll und wie sie die Geräte einsetzen müssen, um die unerwünschten kleineren Bäume wie Fichten, Buchen und Ahorn zu entfernen. Auch der Wildrosenbewuchs und diverse Sträucher und Stauden mussten weichen.

Helfer setzen sich für Heimaterhalt ein

Bei über 30 Grad im steilen Gelände, mit Arbeitsschutzkleidung wegen der Dornen und einem Helm war die Arbeit eine körperliche Herausforderung. An einigen von Lawinenabgängen entstandenen kahlen Steilstellen wurden neue Anpflanzungen vorgenommen. An der Nord- und Südseite des Stubeckrückens wurden Latschen gepflanzt.

Die entfernten Pflanzen wurden Richtung Wald gebracht und aufgeschichtet, damit sie dort verrotten können. Wegen der zurzeit erhöhten Waldbrandgefahr konnten sie nicht verbrannt werden.

Die Teilnehmer, die gerne in die Berge gehen und die Wege nutzen, wollten bei der Aktion etwas zurückgeben. Zwei Teilnehmerinnen fanden es „schön, jetzt die Menschen im Almgebiet zu kennen und etwas für den Erhalt der Heimat getan zu haben“.

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Das Wuhrstein-Almgebiet liegt im Naturschutzgebiet Geigelstein, das in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen feiert. Ohne den menschlichen Eingriff würde es in kurzer Zeit von Bäumen und Büschen besiedelt, die andere – insbesondere seltene Almpflanzen – unterdrücken und verschwinden lassen würden.

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