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Schleching tilgt Schulden

Schleching - Die Gemeinde Schleching baut weiter Schulden ab. In diesem Jahr plant sie Tilgungen in Höhe von 65.000 Euro. Bis Ende 2009 will sie den Schuldenstand auf 587.000 Euro verringern. Rein rechnerisch betrachtet steht sie in diesem Fall dann nur noch mit 332 Euro pro Kopf in der Kreide.

Diese Zielsetzung enthält der Haushalt, den der Gemeinderat in der letzten Sitzung des Jahres 2008 verabschiedet hat. Den Etat erläuterte Kämmerer Gerhard Pfeiffer.

Insgesamt erwartet die Gemeinde in diesem Jahr Einnahmen und Ausgaben in Höhe von rund 2,6 Millionen Euro - und damit rund 800.000 Euro weniger als 2008. Im laufenden Geschäft, das im Verwaltungshaushalt zum Ausdruck kommt, rechnet sie mit 2,2 Millionen Euro (2008: 2,4), im Bereich der Investitionen, dem Vermögenshaushalt, mit 400.000 Euro (2008: eine Million).

Die Steuersätze bleiben gleich: Die Grundsteuer A, die in der Land- und Forstwirtschaft abgeführt werden muss, beträgt 360 vom Hundert seit 1996, die Grundsteuer B, die alle anderen Grundstückseigentümer bezahlen müssen, 400 vom Hundert seit 1999. Die Gewerbesteuer ist seit 1985 auf 350 vom Hundert.

Das neue Jahr bringt den Bürgern in Schleching auch eine Entlastung: Die Gemeinde hat die Kanalgebühren - rückwirkend zum 1. Oktober 2007 - von 1,20 auf 0,80 Euro pro Kubikmeter gesenkt.

Wesentliche Einnahmen sind im Verwaltungshaushalt die Grundsteuer A mit 14.000 Euro, die Grundsteuer B mit 230.000 Euro, die Gewerbesteuer mit 140.000 Euro. Der Einkommensteueranteil beläuft sich auf 500.000 Euro, die «Schlüsselzuweisung» - die Finanzspritze, die der Freistaat Bayern steuerschwachen Gemeinden gewährt - auf 502.000 Euro. Der Kurbeitrag für die Zimmervermietung und die Nebenwohnsitze errechnet sich mit 62.000 Euro, der Fremdenverkehrsbeitrag Gewerbe mit 20.000 Euro und die Bettenpauschale mit 8000 Euro. An Konzessionsabgabe für die Lieferung von Strom erwartet die Gemeinde heuer 47.000 Euro, an Zweitwohnungssteuer 50.000 Euro.

Große Ausgaben sind die Personalkosten in der Gemeindeverwaltung mit 571.000 Euro sowie der «sächliche Verwaltungs- und Betriebsaufwand für Gebäude, Grundstücke, Straßen und Fahrzeuge» mit 521.000 Euro. Der Aufwand für Schulen errechnet sich mit 113.000 Euro, für den Kindergarten mit 83.000 Euro. Die Betriebskostenumlage an den Abwasserzweckverband beläuft sich auf 72.000 Euro, die Gewerbesteuerumlage auf 26.800 Euro und die Kreisumlage - als größter Ausgabeposten - auf 609.000 Euro. An Zinsen für Darlehen zahlt die Gemeinde 22.000 Euro (Durchschnittszinssatz ist 3,62 Prozent).

Im Vermögenshaushalt, der insgesamt 442.000 Euro umfasst, sind Ausgaben für laufende Tilgungen in Höhe von 65.000 Euro und 27 Investitionen in Gesamthöhe von 332.000 Euro vorgesehen. Der größte Teil mit 190.000 Euro fällt auf acht bereits laufende Dorferneuerungsmaßnahmen.

Eine Neuverschuldung ist nicht vorgesehen. Die Finanzierung der Investitionen im Vermögenshaushalt erfolgt unter anderem mit 74.000 Euro über eine Zuführung vom Verwaltungsetat. Die Gemeinde plant außerdem, 171.000 Euro aus ihren Rücklagen zu entnehmen - womit dann ihr Vermögen auf 68.000 sinkt. bre

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