Schleching setzt auf Cyber-Sicherheit

Schleching – Der Grad der Vernetzung der Gesellschaft nimmt zu.

Alles wird schneller, mobiler und smarter. Zudem verlagern sich aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie weitere Tätigkeiten in die digitale Welt. Aktuell stehen gezielt öffentliche Einrichtungen und Krankenhäuser im Fokus, weil sich dort entscheidet, wie es weitergeht. Die Gemeinde Schleching stellt sich dieser Herausforderung. Gemeinsam mit dem Informationssicherheitsbeauftragten (ISB) im Landkreis Traunstein, Claus Hofmann, hat die Kommune ein Sicherheitskonzept mit Notfall- und Datensicherungskonzept erstellt, das auch Informationen zur Infrastruktur enthält. Die Übergabe des Sicherheitskonzeptes erfolgte aufgrund der Corona-Pandemie über eine Telefon- und Videokonferenz. Durch die Zusammenarbeit der Gemeinde und dem ISB wurden Schwachstellen zum Teil direkt behoben und somit der Sicherheitsstandard verbessert. Für die aktuelle Lage ist das Konzept besonders wichtig, wenn beispielsweise EDV-Beauftragte oder IT-Dienstleister aufgrund Quarantäne oder Erkrankung nicht mehr verfügbar sind. Die Gemeinde Schleching hat ihre Cyber-Sicherheit durch eine unabhängige Behörde (LSI) kritisch prüfen zu lassen. Ähnlich einem TÜV-Siegel wurden alle Punkte „ohne Mängel“ bestanden. Sämtliche technische Maßnahmen können auch 2020 nicht davor schützen, dass beispielsweise gefährliche E-Mails im Posteingang „landen“. wun

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