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WIRTSCHAFTSPLAN DES WASSERWERKS GRASSAU

Sanierungen im Erlenweg und bei Übergabeschacht Übersee-Grassau einkalkuliert

Das Grassauer Wasserwerk kümmert sich um die Trinkwasserversorgung der Gemeinde.
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Das Grassauer Wasserwerk kümmert sich um die Trinkwasserversorgung der Gemeinde.

Der Wirtschaftsplan des Wasserwerks Grassau wurde in der jüngsten Sitzung des Werkausschusses beraten. Der Wasserverbrauch und damit die Umsatzerlöse sind im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen, informierte Bürgermeister Stefan Kattari. Der Grund sei die Pandemie und damit verminderte Anzahl von Gästen in Hotels.

Grassau – In diesem Jahr werden Erlöse in Höhe von 463.000 Euro angesetzt. Die Mindereinnahmen können durch geringeren Zinsaufwand ausgeglichen werden. Die Einnahmen summieren sich auf 543.000 Euro, wobei Eigenleistungen und betriebliche Erträge, wie Reparaturen zulasten des Eigentümers eingerechnet wurden, erklärte der Wasserwerksleiter Sebastian Stephan. Neben den Personalkosten von rund 300.000 Euro, werden etwa Materialaufwand und Fremdleistungen vom Gewinn abgezogen.

Mehrere Sanierungen sind geplant

Im Vermögensplan ist für Investitionen ein Kredit von 33.000 Euro erforderlich. Darin enthalten ist eine Tilgung der Schulden sowie die Anlagenerweiterung. Für Hausanschlüsse werden etwa 25.000 Euro angesetzt, die Sanierung des Übergabeschachts Übersee-Grassau ist mit 15.000 Euro enthalten. Wie Stephan informierte, ist er marode und muss saniert werden. Auch im Bereich des Erlenwegs muss investiert werden: Hier kam es wiederholt zu Rohrbrüchen in der Hauptwasserleitung. Der Schuldenstand reduziert sich von 1,1 Millionen Euro auf 901.000 Euro. Ohne Fragen genehmigte das Gremium den Wirtschaftsplan.

Wasserpreis mit Wasserbeschaffungsverband Rottau neu kalkuliert

Angepasst wurde auch der Liefervertrag zwischen Grassau und dem Wasserbeschaffungsverband Rottau. Bislang wurde Trinkwasser zu einem Preis von 1,30 Euro an den Verband verkauft. Es dürfen beim Wasserpreis jedoch nur die Kosten der Herstellung berechnet werden. Laut Kattari ist eine Anpassung notwendig. Es ergibt sich ein Preis von 0,69 Euro. Das Gremium nahm die Neukalkulation einstimmig an.

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Außerdem, so der Wasserwerksleiter, seien im Vorjahr rund 357.000 Kubikmeter Wasser gefördert worden. Davon verrechnet wurden 309.000 Kubikmeter. Knapp elf Prozent seien für Feuerwehr und Kanalspülungen nötig. Die Rohrbrüche wurden weniger: Waren es 2019 noch 19, wurden 2020 insgesamt 16 Brüche gezählt, darunter neun bei Hausanschlüssen und sieben an der Hauptleitung.

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