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WECHSEL IN DEN PFARRVERBAND WAGING

Ruhpoldinger Pfarrgemeinde verabschiedet sich von Uli Jauernig

Zum Abschied gibt es für Uli Jauernig (Zweiter von links) ein Erinnerungsbuch mit Schwemmholz aus der Traun, das seine Anleitungszeit in Ruhpolding dokumentiert. Neben ihm stehen (von links): Pfarrer Otto Stangl, Pfarrgemeinderat-Vorsitzende Gisela Hunklinger und Pastoralreferent und Anleiter Georg Gruber.
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Zum Abschied gibt es für Uli Jauernig (Zweiter von links) ein Erinnerungsbuch mit Schwemmholz aus der Traun, das seine Anleitungszeit in Ruhpolding dokumentiert. Neben ihm stehen (von links): Pfarrer Otto Stangl, Pfarrgemeinderat-Vorsitzende Gisela Hunklinger und Pastoralreferent und Anleiter Georg Gruber.
  • VonLudwig Schick
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Nach zweijähriger Ausbildungszeit auf dem Weg zum Pastoralreferenten ist Uli Jauernig von der Pfarrgemeinde St. Georg verabschiedet worden.

Ruhpolding – Der 36-jährige Seelsorger wechselt nach Beendigung des Pastoralkurses, den er in der Rauschberggemeinde absolvierte, in den Pfarrverband Waging. Dort wird er am 1. September seinen Dienst als Pastoralassistent aufnehmen. Erst vor Kurzem wurde der scheidende Pastoralassistent in München von Weihbischof Wolfgang Bischof offiziell ausgesandt, um, wie es heißt, als Mitarbeiter der Kirche Freude, Hoffnung, Angst und Trauer mit den Menschen zu teilen.

Anfängliche Vorurteile gegen Ruhpolding

„Als ich damals die Nachricht bekam, für zwei Jahre meine Zelte in Ruhpolding aufzuschlagen, regte sich zuerst in mir ein Murren wie unter den Israeliten beim Auszug aus Ägypten. Ausgerechnet Ruhpolding; soweit zu fahren und noch dazu über ein halbes Jahr kalter Winter mit viel Schnee“, blickte Jauernig scherzhaft auf seine anfänglichen Vorurteile zurück, die sich folglich als haltlos erweisen sollten. Schließlich sei er in herzlicher Weise aufgenommen worden, die den Boden für das konstruktive Miteinander mit allen Gruppierungen ermöglichten.

Jauernig hinterlässt positive Spuren

Vor diesem Hintergrund bedankte sich der scheidende Pastoralassistent stellvertretend bei Pfarrer Otto Stangl, Diakon im Ruhestand Josef Eixenberger und bei seinem geduldigen „Anleiter“ Georg Gruber. Gruber bezeichnete seinen „Lehrling“ als großen Gewinn für die Pfarrgemeinde, der viele positive Spuren hinterlassen hat. Dazu gehörten unter anderen neue Ideen wie Wortstock, Wasserwanderung, eine Halbe mit Gott und ein neues Firmkonzept. Als bewundernswert bezeichnete Gruber außerdem sein Moderationstalent ebenso wie die geerdeten, freien Predigten, die Menschen jeglichen Alters ansprechen. „Seelsorge in heutiger Zeit heißt: Tore und Türen weit aufreißen. Genau diese offenen Türen verkörperst du in deiner unaufdringlichen und doch verbindlichen Art, mit der nötigen Ernsthaftigkeit, aber auch mit einer guten Portion Humor und Witz“, wandte sich der Redner an Jauernig.

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Auch Pfarrer Stangl bedankte sich für dessen engagiertes Einbringen in vielen Bereichen. Zum Andenken überreichten die Pfarrgemeinderats-Vorsitzenden Gisela Hunklinger und Manfred Hartl ein selbst gestaltetes Erinnerungsbuch.

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