Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Smartboards ersetzen Kreidetafen

Ruhpoldinger Mittelschüler erhalten interaktive Flachbildschirme

Schulleiterin Josephine Brunnhuber demonstriert die neue Art des Unterrichts mit dem Smartboard.
+
Schulleiterin Josephine Brunnhuber demonstriert die neue Art des Unterrichts mit dem Smartboard.

Wie die Gemeinde mitteilt, durften sich die Mittelschüler aus Ruhpolding im Dezember auf eine Neuerung freuen. Alle Klassen von fünf bis neun wurden mit einem interaktiven Flachbildschirm, einem sogenannten Smartboard, ausgestattet.

Ruhpolding – Die Anschaffung der Smartboards wurde durch den Digitalpakt Schule gefördert. Das Pilotprojekt wird zunächst nur in der Mittelschule umgesetzt. Im nächsten Schritt soll auch die Grundschule mit Smartboards ausgerüstet werden.

Die interaktiven Flachbildschirme ermöglichen eine neue Art der Zusammenarbeit im Klassenzimmer. Die Schüler sind begeistert. Die Lehrer freuen sich auf die neue Herausforderung, denn der Unterricht muss auf das neue Medium umgestellt werden. Schulleiterin Josephine Brunnhuber und Konrektor Ralf Gstatter waren eine Kombination von interaktiver und beschreibbarer Tafel wichtig.

Pädagogischer Mehrwert

Die Smartboards haben klappbare Seitenflügel in Form von Whiteboards, auf denen bei handschriftlich etwas dargestellt werden kann. Für eine Umstellung von analog auf digital ist dies eine Erleichterung.

„Ich sehe in dieser Form der Unterrichtsgestaltung einen großen pädagogischen Mehrwert. Das ist nicht nur eine Spielerei, sondern eine enorme Verbesserung und Zeitersparnis“, sagte Brunnhuber.

Eine Funktion ist die Vernetzung untereinander. Alle Endgeräte der Schüler werden via WLAN mit dem Smartboard vernetzt, damit die gemeinsame Arbeit von Lehrkräften und Schülern möglich ist.

Gesamtinvestition fast eine halbe Million Euro

Die Internetfähigkeit im Schulgebäude wurde im ersten Schritt der Digitalisierung ausgebaut. Christian Schulz, Mitarbeiter der Technischen Bauabteilung der Gemeinde, ist für die Projektumsetzung und Bauleitung zuständig. „Im Hinblick auf die Gesundheit war uns die Qualität der Geräte sehr wichtig. Die Smartboards verfügen über ein blendfreies Glas und einen blauen Lichtfilter, zertifiziert vom TÜV Rheinland. Dadurch wird kein UV-Licht und nur minimal blaues Licht vom Bildschirm entsendet“, erklärt Schulz. Die Gesamtinvestition für beide Bauabschnitte beträgt 480.000 Euro, wovon wiederum 250.000 Euro durch den Digitalpakt bezuschusst werden.

Weitere Artikel und Nachrichten aus dem Chiemgau finden Sie hier.

Bürgermeister Pfeifer, der mit Rektorin Brunnhuber und dem Gemeinderat das Projekt für die Ruhpoldinger Schule umgesetzt hatte, zeigt sich ebenfalls zufrieden: „Durch die Investition der Gemeinde und des Digitalpakts bietet unsere Grund- und Mittelschule beste Bildungschancen für unsere Kinder. Ich bin froh, dass alle Gemeinderäte unser Projekt unterstützt haben und unsere Schule dadurch wieder zukunftsfähig aufgestellt ist.“

Mehr zum Thema

Kommentare