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PROJEKT DER INZELLER SCHÜLER

Bergwald-Pfad bei Ruhpolding zu neuem Leben erweckt

Gut ausgerüstet waren die Inzeller Schüler und konnten so die Holzstege und Wege säubern und gut begehbar machen.
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Gut ausgerüstet waren die Inzeller Schüler und konnten so die Holzstege und Wege säubern und gut begehbar machen.
  • VonHelmut Wegscheider
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Wandertage, Ausflüge, Unterrichtsgänge et cetera – all dies fand in den letzten beiden Schuljahren pandemiebedingt kaum oder so gut wie gar nicht statt. Leider! Umso schöner war es nun für die vierten Klassen der Grundschule Inzell, dass die Schüler wieder ein Projekt der besonderen Art erleben durften.

Ruhpolding/Inzell – In Zusammenarbeit mit dem Bergwalderlebniszentrum Ruhpolding konnte der Bergwalderlebnispfad Adlgaß am Frillensee wieder in einen Top-Zustand versetzt werden. Die Klasse 4a mit Lehrerin Anja Scheurl und die Klasse 4b mit den Lehrerinnen Julia Schardt und Katharina Seehuber arbeiteten unter der Leitung von Reini Koch und seinen Kollegen vom Bergwalderlebniszentrum Ruhpolding zusammen. Viele Aufgaben standen an und mussten erledigt werden. An insgesamt vier Tagen gingen die Schüler ans Werk und waren voller Tatendrang ganz nach dem Motto: „Alle dürfen alles machen“.

Holzstangen wurden hergerichtet

Interessant war für einige Kinder natürlich der erstmalige Umgang mit dem Akkuschrauber oder anderen Werkzeugen. „Die Kinder können das, man muss sie nur machen lassen. Dann ist die Freude umso größer, wenn sie selbst etwas entwickeln und bauen können“, so Reini Koch vom Bergwalderlebniszentrum.

Tasthütte konnte errichtet werden

Die Klasse 4a machte sich an den ersten beiden Tagen daran, eine Tasthütte zu bauen. Dazu musste vorab das Material hochgetragen werden, ehe es an die Arbeit ging. Es wurde gesägt und gehämmert und alle waren voller Tatendrang. Die Kinder waren am Ende stolz, ein richtiges Haus gebaut zu haben. In der Hütte befinden sich nun auch vier Kästchen, bei denen die Besucher Materialen raten und ertasten können.

Für die verschiedenen Holzzäune werden viele Stangen gebraucht und dafür musste die Rinde entfernt werden. Hauptorganisator Reini Koch machte sich mit einer Gruppe Kinder der Klasse 4b auf den Weg in den Wald, um solche Holzstangen vorzubereiten. Er schnitt dünne Fichten um und die Schülerinnen durften diese anschließend von der Rinde befreien.

Labyrinth wurde freigeschnitten

Im Laufe des letzten Jahres waren die Sträucher im Labyrinth sehr stark gewachsen, so dass die Orientierung schon enorm schwer war. Deshalb wurde das Ganze wieder neu hergerichtet und die Hecke frisch geschnitten. Der Hochsitz war in den letzten Monaten doch recht eingewachsen und auch die Tiere dort waren kaum noch zu erkennen. So konnten die Schüler die Sicht zu den Tieren großzügig freischneiden und auch neue Tiere aufstellen. Diese müssen von den Besuchern des Bergwalderlebnispfades vom Hochsitz aus erspäht werden.

Fleißig am Werken

Die Kinder der Klasse 4b waren an zwei Tagen besonders fleißig und haben die speziell angelegten Wege im Bergwalderlebnispfad von Schlamm und Dreck befreit. Ausgerüstet mit Spitzhacken und Besen ging es an die Arbeit.

Eine andere Gruppe der 4b machte sich auf die Suche nach verschiedenen Bäumen, um dort neue Schilder anzubringen. Es entstanden interessante Diskussionen über Baumarten und Pflanzen. Die Mitarbeiter des Bergwalderlebniszentrums erklärten beispielsweise den Buben und Mädchen, wie man eine Tanne von einer Fichte unterscheidet. Anschließend wurde die Regattastrecke von Ästen und Steinen befreit. Natürlich durfte die Strecke nach getaner Arbeit auch gleich ausprobiert werden und mit selbst gebauten kleinen Schiffen aus Naturmaterialien konnten die besten Fahrwege ermittelt werden.

Barfußpfad hergerichtet

Eine sehr spezielle Aufgabe gab es noch für die Grundschüler, denn der Barfußpfad musste hergerichtet und neu mit den verschiedenen Materialien befüllt werden. Die Kinder wechselten hier Holzschnitze, Tannenzapfen mit Steinen, Kies und Baumstämme aus. Auch hier konnten es einige Jungen und Mädchen nicht abwarten, gleich auszuprobieren, wie es sich das Ganze dann beim Barfußgehen anfühlt.

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