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Neuigkeiten auf der Bürgerversammlung: Die Fernwärme für Rottau kommt

Bei der Ehrung mit dem Jugendförderpreis: Bürgermeister Stefan Kattari, Manfred Scheuerer, Astrid Adersberger und Rolf Eisenkolb (v.l.).
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Bei der Ehrung mit dem Jugendförderpreis: Bürgermeister Stefan Kattari, Manfred Scheuerer, Astrid Adersberger und Rolf Eisenkolb (v.l.).

Das Hackschnitzelwerk soll laut dem Bericht von Bürgermeister Stefan Kattari (SPD) entgegen der ursprünglichen Planung nun im Neubaugebiet an der Adersbergstraße gebaut werden. Weitere Fragen der Rottauer waren zum Beispiel, ob das Grundstück hinter der Kirche verkauft wird und was mit dem alten Feuerwehrhaus geschieht.

Rottau – Gut besucht war die Bürgerversammlung der Marktgemeinde Grassau im Messerschmiedsaal in Rottau, denn viele Bürger wollten aus erster Hand erfahren, ob eine Fernwärmeanlage für den Ortsteil Rottau errichtet wird.

Umweltfreundliche Wärme aus dem Neubaugebiet

Bürgermeister Stefan Kattari (SPD) spannte die Rottauer nicht lange auf die Folter. Er gab bekannt: In den vergangenen Tagen beschloss der Verwaltungsrat des Kommunalunternehmens Wärmeversorgung Grassau, dass in Rottau umweltfreundliche Fernwärme bezogen werden kann.

Das Hackschnitzelwerk, das die Wärme erzeugen wird, soll nicht wie zunächst geplant, beim alten Forsthaus am östlichen Ortseingang gebaut werden, sondern im Neubaugebiet Adersbergstraße. Die Besucher spendeten für diese Nachricht viel Beifall. Kattari wies darauf hin, dass noch immer Verträge für den Anschluss an das neue Fernwärmenetz eingereicht werden können.

Rottau ist Luftkurort geworden

Nach vielen Vorarbeiten und langer Messung der Luft habe Rottau erstmals das Prädikat Luftkurort. Im vergangenen Corna-Jahr sanken laut Kattari die Gästezahlen um 18 Prozent.

Einer Großbaustelle gleiche momentan das Neubaugebiet Adersbergstraße, dort würden Straßen gebaut, Strom- und Wasserleitungen seien bereits verlegt. Im September beginne der Bau des neuen Feuerwehrhauses, die Mitglieder hätten bei der Planung viele gute Ideen eingebracht. Auch ein neues Löschfahrzeug werde gekauft.

Laut den Worten des Bürgermeisters erhält das Pfarrheim einen barrierefreien Anbau, der als Veranstaltungssaal und Probenraum für die Musikkapelle dienen wird. Dafür gewähre die Gemeinde einen Zuschuss von 150.000 Euro. Der Kinderspielplatz muss allerdings weichen, ein neuer werde in der Nähe angelegt. Für die Jugendlichen werde heuer bei den Tennisplätzen ein Rundkurs mit kleinen Wellen und Steilwandkurven für Mountainbikes angelegt, man nennt das Pumptrackanlage.

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Nachdem in der Bürgerversammlung in Grassau Rudi Jantke zum Altbürgermeister ernannt worden war sowie Uta Grabmüller, Dr. Hans Jürgen Grabmüller und Stefan Kattari senior Bürgermedaillen erhielten (wir berichteten), wurden in der Bürgerversammlung in Rottau die Jugendförderpreise 2019 verteilt.

Die Preisträger erhielten jeweils eine Urkunde und einen Scheck, gespendet von einer Grassauer Familie, die nicht genannt werden will. Astrid Adersberger organisiert seit über zehn Jahren in Rottau die Proben und Auftritte der Sternsinger, Manfred Scheuerer und Rolf Eisenkolb leisten seit vielen Jahren Kinder- und Jugendarbeit in der Fußballabteilung des ASV Grassau. Für das soziale Projekt „Schüler für Schüler“ der Grund- und Mittelschule Grassau nahmen Lehrer Florian Lindlacher und vier Schüler die Auszeichnung entgegen.

Solarzellen zu teuer?

Nach jedem Preisträger spielte die junge ReDur Musi mit jungen Musikanten der Musikschule Grassau ein Stück auf. Diese Gruppe erhielt beim Wettbewerb „Grassauer Habernspitz“ das Prädikat „Mit ausgezeichnetem Erfolg teilgenommen“.

Hans Jawurek fragte, ob zur Fernwärme mit Hackschnitzeln zusätzlich Solarzellen verwendet werden können. Darüber sei gesprochen worden, aber es sei nicht günstig, antwortete Kattari.

Das Grundstück hinter der Kirche wird verkauft

Anni Polleichtner schlug vor, den künftigen Pfarrheimanbau auch als Zweigstelle der Musikschule zu nutzen. Diesen Vorschlag nahm der Bürgermeister auf, ohne dies zu kommentieren. Claudia Huber wollte wissen, ob das Grundstück der Kirche hinter dem Pfarrheim frei verkäuflich sei. Dies bejahte Kattari. Außerdem erkundigte sie sich, was mit dem alten Feuerwehrhaus geschehe. Damit habe man sich noch nicht befasst, so der Rathauschef.

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