Die Rose ist die „Königin der Blumen“ und voller Heilkraft

Die Rose ist nicht nur schön anzusehen, sondern besitzt auch viele heilende Fähigkeiten.
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Die Rose ist nicht nur schön anzusehen, sondern besitzt auch viele heilende Fähigkeiten.

Prien –. Umfassend hat sich Maria Zierer aus Prien-Siegharting im Rahmen ihrer Aus- und Fortbildungen mit der Rose befasst.

Die Rose, lateinisch Rosa, hat viele Volksnamen, unter anderem Edelrose, Frauenrose, Gartenrose, Heckenrose oder Apothekerrose. Sie gilt seit der griechischen Antike als „Königin der Blumen“.

Ihre typischen Merkmale sind die Stacheln, die im Volksmund gerne als Dornen bezeichnet werden, die Hagebutten und die unpaarig gefiederten Blätter. Es sind Sträucher mit meist fünfzähligen Blüten.

Die Inhaltsstoffe der Blüten der oben genannten Sorten sind ätherische Öle, Gerbstoffe, Flavonoide, Bitterstoffe und Proanthocyhide. „Beeindruckend finde ich, dass das ätherische Öl über 400 Einzelsubstanzen, welche noch nicht alle identifiziert sind, enthält. Damit gehört das Rosenöl, chemisch gesehen, zu den komplexesten ätherischen Ölen überhaupt. Man bedenke, dass man für ein Gramm ätherisches Rosenöl drei bis fünf Kilogramm dieser Blüten benötigt“.

Weiter sagt sie: „Als Tee werden Rosenblüten eingesetzt bei Hauterkrankungen, bei Akne, zur Stärkung des allgemeinen Wohlbefindens, gegen Fieber, zur Förderung der Sinnlichkeit und Fruchtbarkeit. Als Beigabe zu Teemischungen kommen sie bei Durchfall, Schlafstörungen oder bei Magen- und Menstruationskrämpfen zum Einsatz“.

Das Rosenwasser kann bei entzündeter und geröteter Mundschleimhaut als Gurgellösung versucht werden. Als Kompressen oder Auflagen bei Ekzemen, Gürtelrose oder Herpesinfektionen wirkt das Rosenwasser kühlend und beruhigend.

„Aus eigener Erfahrung kann ich das Rosenwasser auch als Raumspray sehr empfehlen. Dazu schneidet man zwei Handvoll Rosenblütenblätter (hellen Blütenboden abschneiden, denn diese sind oft bitter) ab und übergießt sie mit einem halben Liter handwarmen Wasser. Zwei Tage in einem Topf zugedeckt stehen lassen, dann abgießen und in diese Flüssigkeit nochmals zwei Handvoll Blütenblätter. Wieder zwei Tage lang ziehen lassen, abseihen und fertig ist das Rosenwasser.

„Auch das selbsthergestellte Rosensalz aus Duftrosen und Salz sollte mal zu Fisch, Hähnchen oder asiatischen Gerichten probiert werden.

Zum Verfeinern von Salaten kann ich den Rosenblüten-Essig empfehlen. Dazu zwei Handvoll Rosenblätter in eine Flasche geben, mit Apfelessig übergießen und einige Zeit stehen lassen“.

„Das Rosengelee findet auch immer wieder guten Anklang. Dazu 0,75 Liter Bio-Apfelsaft kurz aufkochen. Dann zwölf bis 15 stark duftende Rosenblütenblätter und eine Bio-Zitrone in Scheiben dazugeben. Das Ganze über Nacht kühl stellen. Am nächsten Tag abseihen und abwiegen. Je nach Geschmack den entsprechenden Gelierzucker nach Anweisung dazugeben und kochen. Noch heiß in saubere Gläser geben und verschließen“. hoe

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