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Bürgermeister Christian Glas erläutert Vorschläge

Zukunftskonzept für die Eggstätter Feuerwehr vorgestellt

Eggstätts Bürgermeister Christian Glas stellte mit dem Kommandanten Hans Jürgen Oeckel dem Gemeinderat das Zukunftskonzept Feuerwehr Eggstätt vor. Erstellt wurde dies vom Sachverständigen Dr. Tobias Brinkmann.

Eggstätt – Es wurden darin das Feuerwehrhaus, Fuhrpark, Gerätschaften und die Mannschaft bewertet sowie die Zukunftsfähigkeit festgestellt. Die Gemeinde Eggstätt, mit einer Fläche von 24 Quadratkilometern hat derzeit 3086 Einwohner in 14 Ortsteilen. Hier ist eine Hilfeleistungsfrist von zehn Minuten sicherzustellen. Beim Gerätehaus wurden keine relevanten Beanstandungen festgestellt. Eine Abgasabsaugung wird in der nächsten Zeit realisiert. Handlungsbedarf liegt beim Fuhrpark vor. Derzeit verfügt die Feuerwehr Eggstätt über drei Fahrzeuge. Das Löschgruppenfahrzeug LF8, Baujahr 1997, hat die gesetzliche Nutzungsdauer von 25 Jahren erreicht und soll in den nächsten Jahren ausgetauscht werden. Hier schlägt der Gutachter die Anschaffung eines Gerätewagen Logistik 2, kurz GWL2 vor. Das Fahrzeug hat sechs Sitzplätze und ist geländefähig. Neben einem festen Geräteraum für die Grundbeladung verfügt das Fahrzeug über mindestens 4000 Kilogramm Zuladung. Durch modulare Wechselkomponenten ergibt sich eine erhebliche Leistungssteigerung. Diese werden je nach Einsatzfall zugeladen. Dieser Vorschlag wird von Kreisbrandrat Richard Schrank unterstützt.

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Das Tanklöschfahrzeug TLF16/25 ist Baujahr 2003 und verfügt neben einem großen Löschwassertank auch über einen Hilfeleistungssatz, bestehend aus Rettungsschere und Spreizer. Diese Gerätschaften kommen in erster Linie bei Verkehrsunfällen zum Einsatz. Das Fahrzeug steht etwa ab dem Jahr 2028 zum Austausch an. Hier wird als Ersatzbeschaffung ein Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF10 vorgeschlagen. Von einem HLF20 wird derzeit bewusst Abstand genommen, da dieses viele wartungs- und kostenintensive Ausrüstungsteile wie einen Sprungretter hat, welcher in Eggstätt nicht gebraucht wird. Das angepeilte HLF10 kann sinnvoll ergänzt werden und ein größerer Löschwassertank das jetzige Tanklöschfahrzeug ersetzen.

Kein Handlungsbedarf besteht bei dem Mannschaftstransportwagen MTW von 2014. Die Gemeinde will die Feuerwehr noch stärker bei der Personalplanung und -gewinnung unterstützen. Angeschafft wurde in der letzten Zeit neben Notebooks auch die Software Fireagent. Für Aufham kommt ein neuer Löschwasserbehälter. Auf die Führerscheinthematik angesprochen, führte Kommandant Oeckel aus, dass da derzeit kein Problem bestehe. Der Gemeinderat stimmte dem Konzept einstimmig zu.

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