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Neuwahlen bei der Jahreshauptversammlung im Café Pauli - Zahlreiche Mitglieder für Vereinstreue geehrt

Wintersportverein für neue Turnhalle

Zahlreiche Mitglieder ehrte Jürgen Bauer (links), Vorsitzender des WSV Aschau, für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit. Foto Rehberg
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Zahlreiche Mitglieder ehrte Jürgen Bauer (links), Vorsitzender des WSV Aschau, für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit. Foto Rehberg

Aschau - "Aschau braucht endlich eine neue Turnhalle und einen anständigen Trainingsplatz, die jetzigen Verhältnisse sind für den größten Aschauer Verein beschämend und nicht mehr tragbar - wo wir auch mit unseren Mannschaften hinkommen, überall bestehen bessere Übungs- und Trainingsmöglichkeiten als bei uns". Diese deutlichen Worte fand Jürgen Bauer, Vorsitzender des Wintersportvereins (WSV) Aschau bei der Jahreshauptversammlung im vollbesetzten Café Pauli.

Bürgermeister Peter Solnar bestätigte die absolute Priorität eines Neubaus am bisherigen Standort der Turnhalle, die nach über 40 Jahren in die Jahre gekommen sei: "Wenn ein Verein im Dorf keine optimalen Verhältnisse hat, gibt es keinen Nachwuchs für diesen Verein, so einfach ist das." Die Gemeinde habe bereits den ersten Schritt getan und einen Architekten für die ersten Planungen beauftragt. Jetzt gelte es für die Kommune, gemeinsam mit dem WSV und der Preysing-Schule Aschau, die drei klassischen Fragen zu beantworten: Was brauchen wir? Was kostet es? Wie bauen wir es? Erst wenn diese Arbeiten zufriedenstellend für alle Beteiligten abgearbeitet seien, könne mit einem Bau begonnen werden. Die Gemeinde sehe den Neubau als eine Verpflichtung gegenüber allen Bürgern an.

Der WSV Aschau ist mit 1247 Mitgliedern der größte Verein der Gemeinde. Knapp 400 Kinder der Gemeinde nehmen an den verschiedenen sportlichen Aktivitäten des Vereins teil. Dies sind über 60 Prozent aller Aschauer Jugendlichen.

Die bestehende 45 Jahre alte Einfachturnhalle am Fußballplatz erfülle die heutigen Ansprüche schon lange nicht mehr, so Bauer. Auch das ganze Drumherum - von den Umkleideräumen bis zu den sanitären Anlagen - ist in die Jahre gekommen. Die Trainingsmöglichkeiten, vor allem für die Kinder- und Jugendmannschaften auf dem Platz am Freibad, seien nicht zumutbar - beim geringsten Regen stehe der Platz unter Wasser.

Zum Schluss dankte Bauer den über 50 Trainern für mehr als 8000 Übungsleiterstunden und ihr ehrenamtliches Engagement.

Der scheidende Kassier Thomas Kirchmaier legte einen ausgeglichenen Haushalt vor. Nachdem Kassenprüfer Rupert Mehlhart die Richtigkeit der Zahlen bestätigt hatte, wurde die Vorstandschaft von der Versammlung einstimmig entlastet.

Die Berichte der einzelnen Abteilungen wurden von Videoclips begleitet. So konnten die Mitglieder die Bayerischen Langlaufschülermeister, die Jiu-Jitsu-Kämpfer und die Aerobic-Damen in voller Aktion sehen. Weit gefächert sind Angebot und Programm des WSV vom Kinder- und Seniorenturnen, Tischtennis, Volleyball, Stockschießen, Ski Alpin und Eishockey bis hin zur größten Abteilung Fußball.

Bei den Neuwahlen unter Leitung von Bürgermeister Peter Solnar wurde Vorsitzender Jürgen Bauer in seinem Amt bestätigt. Er wird unterstützt von den beiden Stellvertretern Andreas Pfingstl und Karl Haberstock (bisher Andreas Hager), Thomas Kirchmaier gab nach neun Jahren die Kasse an Tobias Prankl ab, die Schriftführung übernimmt Heike Wünning von Franz Scheck. Als Kassenprüfer wurden Rupert Mehlhart und Matthias Stangl berufen.

Zweimal 60 Jahre Mitgliedschaft

Franz Kiesmüller senior und Dora Wörndl erhielten das Ehrenzeichen des Vereins für 60-jährige Vereinszugehörigkeit, Hans Bauer, Hermann Baumgartner, Martin Blimetsrieder und Mirl Mittermayer sind seit 55 Jahren Mitglied, weitere 27 Mitglieder zeichnete Vorstand Jürgen Bauer für ihre 25-, 40- und 50-jährige Vereinszugehörigkeit aus. reh

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